Geld

Krankenkassen-Chefs verdienen 2012 mehr als ein Jahr zuvor

Die Vorstandsbezüge bei den gesetzlichen Krankenkassen sind im vergangenen Jahr zum Teil deutlich gestiegen.

Das geht aus den Pflichtveröffentlichungen im Bundesanzeiger hervor. Der Chef der Techniker Krankenkasse, der im Juli vom Vizeposten aufgerückt war, kam auf insgesamt 276.450 Euro. Der Vorstandschef der Barmer GEK, der größten Kasse, verdiente demnach 250.000 (Vorjahr 235.000) Euro. Wegen Vorstandswechseln und Fusionen sind die Zahlen aber nicht durchgängig vergleichbar. Der Vorsitzende der DAK Gesundheit bekam 242.540 (240.934) Euro. Beim Vorstandschef der Pronova BKK betrug die Vergütung 244.218 (234.132) Euro.

Der Vorstandschef der AOK Plus kam inklusive variabler Anteile auf 242.710 Euro. 2011 waren es noch 235.165 Euro gewesen. An der Spitze der AOK Bayern gab es ein Plus von 226.406 auf 241.132 Euro, bei der AOK Baden-Württemberg ein Minus von 221.000 auf 212.000 Euro. Die Chefin des Krankenkassen-Spitzenverbands verdiente 235.000 Euro. Im Vorjahr hatten die Chefs der Krankenkassen insgesamt mehr als 23 Millionen Euro verdient.