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Axel Springer: Beteiligung an Bilderdienst Pixlee ++ Urteil: Fluggäste können bei Verspätung Regress fordern

Beteiligung an Bilderdienst Pixlee

Die Axel Springer AG („Bild“, Berliner Morgenpost) beteiligt sich am kalifornischen Start-up Pixlee. Die Firma hat eine neue Technologie entwickelt, die Unternehmen einen strukturierten Umgang mit Fotos im Internet ermöglicht. Die Software von Pixlee aggregiert, analysiert und filtert Fotos aus sozialen Netzwerken, um Unternehmen die besten Fotos für die Vermarktung ihrer Angebote zu empfehlen. Axel Springer hat sich einen kleinen einstelligen Anteil an Pixlee gesichert. Die Vereinbarung unterzeichnete Peter Würtenberger von Axel Springer mit den Gründern von Pixlee. „Vermarktung und Strukturierung von Information sind Teil des Kerngeschäfts von Axel Springer. Die digitale Welt bietet eine Fülle an Inhalten, die für die Vermarktung nutzbar gemacht werden können“, sagte Würtenberger.

Fluggäste können bei Verspätung Regress fordern

Wenn Passagiere ihren Anschlussflug verpassen und am Zielort mit einer großen Verspätung von drei Stunden oder mehr ankommen, haben sie Anspruch auf Entschädigung. Mit diesem Urteil vom Dienstag stärkte der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg erneut den Verbrauchern den Rücken. Das Gericht stellte klar, dass für eine Ausgleichszahlung nur die Verspätung am Zielort maßgeblich ist. Ob der Abflug oder einer der Teilflüge dabei womöglich weniger als drei Stunden verzögert ist, spiele dabei keine Rolle. Erst Oktober 2012 hatte das Gericht entschieden, dass Airlines bei einer Flugverspätung von mehr als drei Stunden ihren Kunden einen Ausgleich zahlen müssen. Schon damals war angedeutet worden, dass sich die Verspätung auf das „Endziel“ beziehe.