Immobilien

Investor will rund 8000 Wohnungen in Berlin verkaufen

Der US-Finanzinvestor Blackstone Group LP will sich nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg News von nahezu 8000 Wohnungen in Berlin trennen und so von gestiegenen Immobilienpreisen in der Bundeshauptstadt profitieren.

Das sagten zwei mit den Vorgängen vertraute Personen am Mittwoch nur unter Zusicherung ihrer Anonymität.

Es handelt sich diesen Informationen zufolge um jene Wohnungen, die der Finanzinvestor aus New York erst im Jahre 2012 nach dem Zusammenbruch von Level One übernommen hatte. Die Objekte hätten einen Wert von insgesamt etwa 400 Millionen Euro, hieß es. Ein Sprecher von Blackstone in London wollte die Informationen auf Nachfrage weder bestätigen noch kommentieren.

Blackstone ist der führende Verwalter von Private-Equity-Immobilienfonds und will derzeit von der gestiegenen Nachfrage am deutschen Immobilienmarkt profitieren. Investoren engagieren sich vermehrt auf diesem Markt, seit die Renditen festverzinslicher Anlagen immer niedriger werden. Der Wohnungsmarkt in Berlin gilt dabei als einer der größten Gewinner mit Wertsteigerungen um acht Prozent im Jahre 2012, berechnet durch den Online-Immobilienmakler ImmobilienScout.

Dem Verkauf wird eine hohe Nachfrage zugesagt, wie eine der informierten Personen mitteilte. Es handelte sich nach dem GBW-Portfolio der Bayerischen Landesbank um eines der größten in Deutschland.