Prozess

Hedgefonds verklagt Apple auf höhere Ausschüttungen

Der US-Hedgefonds-Manager David Einhorn will den amerikanischen Technologiekonzern Apple vor Gericht dazu zwingen, die Aktionäre stärker an seinen immensen Geldreserven teilhaben zu lassen.

Einhorns Hedgefonds Greenlight Capital reichte dazu eine Klage gegen den Konzern ein. Er beklagte, Apple habe ein „Bargeld-Problem“, das durch die Ausgabe von Vorzugsaktien gelöst werden müsse. Einhorn spekuliert mit seinem Fonds, der acht Milliarden Dollar (rund sechs Milliarden Euro) Vermögen verwaltet, auf einen steigenden Apple-Kurs. Die Apple-Aktie notierte bei 456,70 Dollar. Apple äußerte sich nicht.

Analyst Colin Gillis von BGC Partners sagte, es sei nachvollziehbar, dass Einhorn als großer Anteilseigner einen derzeit relativ niedrigen Kurs nach oben treiben wolle. Apple hat mehr als 100 Milliarden Dollar in der Kasse – so viel wie kein anderer Technologiekonzern. Finanzchef Peter Oppenheimer hatte erst kürzlich angekündigt, Apple wolle bei dem Thema aktiver werden.