Meldungen

Start-up News

Babbel.com: Sprachkurse jetzt auch auf dem iPad erhältlich ++ Artparasites: Von Berlin nach London und Lagos in Nigeria ++ Plagiat: Von der Wummelkiste zur Wuschelkiste

Sprachkurse jetzt auch auf dem iPad erhältlich

Babbel.com, das Online-Lernsystem für Fremdsprachen aus Berlin, stellt einen Großteil seines Angebots jetzt auch auf dem iPad zur Verfügung. Inzwischen gibt es das Portal nach Angaben des Unternehmens in insgesamt elf Lernsprachen. Im Angebot seien 6300 Unterrichtsstunden. Babbel.com beschäftigt mittlerweile mehr als 60 feste Mitarbeiter. Die App wird von sieben Millionen Menschen in 190 Ländern genutzt. Das seit fünf Jahren bestehende Unternehmen wächst nach eigenen Angaben jährlich um das Dreifache. Das Start-up braucht mehr Platz und will im März in 1000 Quadratmeter große Büroräume im Kreuzberger Bergmannkiez umziehen.

Von Berlin nach London und Lagos in Nigeria

Zwischen 450 und 600 Berliner Galerien, die rund 6000 Künstler vertreten, suchen Kunstkäufer. In New York buhlen zwischen 850 und 1000 Galerien um Kundschaft. Das digitale Berliner Kunstmagazin-Start-up „Artparasites“ verbindet beide Kunstmetropolen und expandiert in diesem Jahr nach eigenen Angaben nach London und Lagos (Nigeria). Die Online-Magazine liefern Kunstreisenden Informationen für ihre Tourplanung. Einheimische erhalten einen Überblick auf die Kunstszene ihrer Stadt. Mit dem „Gallery Finder“ entdecken Leser die Galerien und Künstler ihrer Wahl. Gründer Marcus Johst: „Wir sind eine Art Dauer-Kunstmesse im Internet.“

Von der Wummelkiste zur Wuschelkiste

Das Berliner Start-up „Wummelkiste“ beklagt sich über eine „wirklich dreiste Kopie“. Der Online-Versand-Shop bietet seinen Kunden Pakete mit Bastelspielen für drei- bis achtjährige Kinder an. Zwei Schweizer waren „von dieser tollen Idee von Anfang an sehr begeistert“, wie es auf ihrer Website heißt, und bauten das Portal unter der Adresse www.wuschelkiste.ch einfach nach. Immerhin sind sie ehrlich: „Die Idee zur Wuschelkiste haben wir vor einigen Monaten in den USA und in Deutschland entdeckt“, schreiben die Schweizer auf ihrer Seite. Weil es bis dahin keinen vergleichbaren Service in der Schweiz gegeben habe, hätten sie diese Lücke gefüllt.