Große Steuerserie – Teil 6

Verbindliche Infos

Service Seit 2007 lassen sich die Beamten verbindliche Informationen vergüten. Bislang mussten Steuerzahler für diesen Service mindestens 100 Euro zahlen. Das Geld können sich Steuerzahler in bestimmten Fällen künftig sparen. So kosten verbindliche Informationen der Finanzämter bis zu einem Gegenstandswert von bis zu 10.000 Euro nichts mehr.

Gebühr Falls der Gegenstandswert der Anfrage sich nicht beziffern lässt, stellen die Beamten die Bearbeitungszeit in Rechnung. Bislang waren je angefangene halbe Stunde 50, mindestens jedoch 100 Euro fällig. Auch bei dieser Abrechnungsform sind die Finanzämter künftig kulant und verlangen bei einer Bearbeitungszeit von bis zu zwei Stunden keine Gebühr mehr.

Abrechnung Doch wenn Gegenstandswert oder Zeitaufwand höher liegen, rechnen die Finanzämter wie bisher ab. Bei einem Gegenstandswert von 50.000 Euro werden beispielsweise 456 Euro fällig. „Und der Gebührenhöchstbetrag für Anfragen mit einem Gegenstandswert von 30 Mio. Euro liegt nach wie vor bei 91.456 Euro“, rechnet Peter Kauth vom Internetportal Steuerrat24.de vor.