Untersuchung

Behörden ermitteln nach Pannenserie beim Dreamliner

Die Pannenserie bei Boeings hochmodernem Langstreckenflieger 787 Dreamliner hat die US-Luftfahrtbehörde auf den Plan gerufen.

Die FAA kündigte am Freitag an, die kritischen Systeme des Modells genau unter die Lupe zu nehmen. Sie wird sich dabei sowohl die grundlegende Konstruktion als auch die Fertigungsprozesse anschauen. Der Dreamliner hatte im August 2011 die Zulassung für die Produktion erhalten und war kurz danach in den Liniendienst gegangen. Seitdem gab es immer wieder Pannen, die sich in dieser Woche jedoch häuften. Am spektakulärsten war ein Feuer im elektrischen System eines am Boden stehenden Dreamliners von Japan Airlines am Montag in Boston. Passagiere waren zu dem Zeitpunkt keine an Bord. Auch am Freitag gab es weitere Pannen. Bei einer Maschine der japanischen Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) trat während eines Fluges im Cockpit-Fenster ein spinnennetzförmiger Riss auf, wie die Gesellschaft bestätigte. ANA war der Erstkunde für den Dreamliner, von dem Boeing mittlerweile 50 Stück an acht Kunden ausgeliefert hat.

( dpa )