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Rocket Internet: Spekulationen zu Börsengang des Start-up-Entwicklers ++ GSW: Wohnungskonzern erreicht seine Jahresziele

Spekulationen zu Börsengang des Start-up-Entwicklers

Plant der Berliner Internetinvestor Rocket Internet den Gang an die Börse? Ein brasilianisches Branchenblog berichtet über angebliche Pläne der Investoren-Brüder Samwer. Begleitet werde der IPO von der US-Großbank J.P. Morgan, die zu den regelmäßigen Finanzierern von Rocket-Projekten gehört, heißt es. Eine Bestätigung dafür gibt es in der Berliner Zentrale nicht: „Wir kommentieren keine Marktgerüchte.“ Im Umfeld des Inkubators heißt es, es gebe derzeit keine Aktivitäten für einen Börsengang. Rocket ist einer der größte Wachstumfinanzierer der Welt mit Sitz in Berlin. Das Unternehmen hat bei Investoren fast eine Dreiviertel Milliarde Euro für Start-ups weltweit eingesammelt. Die größten Beteiligungen des Inkubators sind der Versandhändler Zalando und internationale Ableger unter anderem auch in Brasilien. Spekuliert wird, dass Rocket mittelfristig die Zalando-Gruppe an die Börse bringen könnte.

Wohnungskonzern erreicht seine Jahresziele

Der Berliner Wohnungskonzern GSW hat seine Ergebnisziele im vergangenen Jahr wohl erreicht. „Unsere Erwartungen haben sich 2012 erfüllt“, sagte GSW-Chef Thomas Zinnöcker der Morgenpost. „Wir haben als Ertrag aus dem Vermietungsgeschäft 61 bis 64 Millionen Euro angekündigt und halten daran fest“, ergänzte er. An die Aktionäre will Zinnöcker mindestens 65 Prozent des 2012 erzielten Ertrags aus dem Vermietungsgeschäft ausschütten. Im vergangenen Jahr erhielten die Anteilseigner der im Nebenwerteindex MDax gelisteten Gesellschaft eine Dividende von 0,90 Euro je Aktie. Die GSW ist einer der größten privaten Wohnungskonzerne in Deutschland. Sie hatte zuletzt im November in Berlin 2600 Wohnungen gekauft. Der Wohnungsbestand des Unternehmens stieg damit auf knapp 60.000 Wohnungen.