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Solarenergie: So viele Anlagen wie noch nie ++ Zeitarbeiter: 100.000 weniger als vor einem Jahr ++ Export: Hightech aus Deutschland äußerst beliebt

So viele Anlagen wie noch nie

Trotz aller Förderkürzungen hält der Solarboom in Deutschland an. Allein von Januar bis November seien neue Fotovoltaikanlagen mit einer Leistung von mehr als 7,3 Gigawatt an das öffentliche Stromnetz angeschlossen worden, berichtete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ unter Berufung auf Daten der Bundesnetzagentur. So viele neue Anlagen seien in elf Monaten noch nie installiert worden. Damit steuert Deutschland auch im Gesamtjahr auf eine neue Bestmarke zu. 2011 wurden Solaranlagen mit einer Rekordleistung von 7,5 Gigawatt auf Dächer und Felder geschraubt. Die Fotovoltaik deckt derzeit rund fünf Prozent des deutschen Strombedarfs.

100.000 weniger als vor einem Jahr

Die Zeitarbeitsbranche geht trotz Konjunkturabschwächung mit verhaltenem Optimismus ins neue Jahr. „Wir werden 2013 nicht in eine tiefe Rezession fallen“, sagte der Präsident des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP), Volker Enkerts, der Morgenpost. Das gegenwärtige Niveau werde gehalten. Zum Jahreswechsel rechnete er mit 800.000 Beschäftigten in der Zeitarbeit. Das wären rund 100.000 weniger als noch vor einem Jahr. Der befürchtete Einbruch durch die Verteuerung der Zeitarbeit mit der Einführung neuer Branchenzuschläge in der Metall- und Elektroindustrie sei bislang ausgeblieben. „Es ist nicht so, dass die Leute massenhaft zurückgeschickt werden“, sagte Enkerts. Die Zeitarbeitsverbände hatten in diesem Jahr erstmals mit der IG Metall und weiteren Gewerkschaften Tarifverträge über gestaffelte Zuschläge vereinbart, mit denen die Zeitarbeiter an das Lohnniveau der Stammarbeiter herangeführt werden sollen.

Hightech aus Deutschland äußerst beliebt

Hightech-Produkte aus Deutschland sind im Ausland weiter beliebt. Der Export hat laut Branchenverband Bitkom in den ersten drei Quartalen 2012 um 3,5 Prozent verglichen mit dem Vorjahr zugelegt. Informations- und Kommunikationstechnik sowie Unterhaltungselektronik im Wert von 22,2 Milliarden Euro sind demnach ins Ausland verkauft worden. „Im gesamtwirtschaftlichen Umfeld von Euro-Schuldenkrise und Wachstumsabschwächung ist das ein sehr gutes Ergebnis“, sagte Bitkom-Präsident Dieter Kempf. Besonders gefragt waren Telefonanlagen, Handys und Netzwerktechnik. Der Export legte bei diesen Produkten um 10,7 Prozent auf 8,5 Milliarden Euro zu. Die Ausfuhren von Unterhaltungselektronik stiegen um 5,8 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro. Die Importe von Hightech-Produkten übertreffen allerdings die Exporte. Im gleichen Zeitraum legte der Import um 5,2 Prozent auf 34,2 Milliarden Euro zu.