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Dolce & Gabbana: Modedesigner sollen Steuern hinterzogen haben ++ Banken: Gebühren fürs Geldabheben am Automaten sinken ++ China: Förderung Seltener Erden weiter ausgesetzt ++ Feuerwerk: Branche will Raketen für 115 Millionen Euro verkaufen

Modedesigner sollen Steuern hinterzogen haben

Ende Januar befasst sich ein Gericht in Rom mit den beiden Männern hinter dem italienischen Modelabel Dolce & Gabbana. Stefano Gabbana und Domenico Dolce sind wegen Verdachts auf Steuerbetrug angeklagt. Die beiden hatten versucht, den Prozess zu verhindern, ihren Einspruch lehnte das Gericht jetzt allerdings ab. Der nächste Gerichtstermin ist für den 30.Januar vorgesehen. Die beiden Modedesigner sollen den Fiskus insgesamt um eine Milliarde Euro betrogen haben. Dolce und Gabbana drohen bis zu fünf Jahre Haft.

Gebühren fürs Geldabheben am Automaten sinken

Das Bundesverbraucherministerium erwartet sinkende Gebühren für das Geldabheben an Bankautomaten fremder Institute. Die Anfang 2011 festgelegten Regeln wirkten, sagte ein Sprecher. Nach Ärger über Gebühren von bis zu zehn Euro hatte sich die Bankenbranche verpflichtet, die Entgelte direkt auf dem Automatenbildschirm anzuzeigen. Fast alle privaten Banken führten eine Obergrenze von 1,95 Euro ein. Ausreißer nach oben gebe es noch, weil die Verbraucher aber vergleichen könnten, wechselten sie an einen anderen Automaten, hieß es.

Förderung Seltener Erden weiter ausgesetzt

Baotou Steel, Chinas größter Förderer Seltener Erden, hat seinen vor zwei Monaten verkündeten Produktionsstopp um einen Monat verlängert, um die Preise für die weltweit begehrten Rohstoffe steigen zu lassen. In einer Mitteilung von Baotou Steel an die Shanghaier Börse hieß es, die Bergwerke in der Inneren Mongolei blieben geschlossen. Durch den Produktionsstopp habe sich der Markt zwar leicht erholt, es habe aber keine grundlegende Umkehrung gegeben. China deckt 95 Prozent des weltweiten Bedarfs an Seltenen Erden.

Branche will Raketen für 115 Millionen Euro verkaufen

Feuerwerkskörper für 115 Millionen Euro wollen die Hersteller 2012 in Deutschland verkaufen. Das entspricht dem Wert des vergangenen Jahres. Von diesem Freitag an dürfen Raketen, Böller und Batterien angeboten werden. Den Hauptanteil am Umsatz von rund 60 Prozent werden wohl wieder Raketen und Batterie- sowie Verbundfeuerwerk haben. Batteriefeuerwerke können bis zu 500 Gramm Pulver aufnehmen. Dadurch erhöht sich die Abbrenndauer, aber nicht die Intensität. Dem Verband der Pyrotechnischen Industrie zufolge stieg der Umsatz mit Feuerwerkskörpern in den vergangenen vier Jahren um sechs Prozent.