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Zins-Skandal: Schweizer UBS droht Milliardenstrafe ++ Autobauer: Opel will Exportgeschäft verbessern ++ US-Notenbank: Fed stellt strenge Regeln für Auslandsbanken auf

Schweizer UBS droht Milliardenstrafe

Auf die Schweizer Großbank UBS könnte im Skandal um Zinsmanipulationen offenbar eine Strafe von 1,6 Milliarden Dollar zukommen. Die Bank werde einräumen, dass 36 Händler zwischen 2005 und 2010 den Zinssatz Libor manipuliert haben, schreibt der „Tages-Anzeiger“. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte zuvor berichtet, dass der Vergleich mit amerikanischen und britischen Aufsichtsbehörden die UBS etwa eine Milliarde Dollar kosten dürfte. Sollte sich die Zahlung auf 1,6 Milliarden Dollar belaufen, wäre es die höchste je von der UBS geleistete Strafe. UBS lehnte eine Stellungnahme ab.

Opel will Exportgeschäft verbessern

Der angeschlagene Autobauer Opel will durch Exporte zurück in die Erfolgsspur. Opel-Interimschef Thomas Sedran nannte in der „Wirtschaftswoche“ als chancenreiche Märkte Australien, Nordafrika, Russland, die Türkei und China. In Europa wolle Opel die zweitgrößte Pkw-Marke werden. Bislang liegen hier bei den Zulassungen VW und Renault vorn. Erst vor wenigen Tagen hatte Sedran das Aus für die Autoproduktion im Werk Bochum für 2016 angekündigt und dies mit europaweiten Überkapazitäten begründet.

Fed stellt strenge Regeln für Auslandsbanken auf

Die US-Notenbank Fed will mit strengeren Kapitalvorschriften für ausländische Banken ernst machen. Die Regeln sollten für gut zwei Dutzend Institute mit einer weltweiten Bilanzsumme von mehr als 50 Milliarden US-Dollar (38,2 Mrd Euro) gelten, teilte die Fed in New York mit. Diese müssten sich dann auch in den USA Stresstests für den Fall einer schweren Wirtschaftskrise unterziehen. Die Regeln könnten im Juli 2015 in Kraft treten. Der Plan geht nun in eine dreimonatige Abstimmungsphase.