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Daimler: Mercedes ruft rund 8000 Autos zurück ++ Pleite: Zahl der Privatinsolvenzen in Berlin gesunken ++ Schienenkartell: Deutsche Bahn will 750 Millionen Euro einklagen

Mercedes ruft rund 8000 Autos zurück

Der Oberklasse-Autobauer Daimler ruft in Deutschland und den USA rund 8000 Fahrzeuge wegen möglichen Benzingeruchs zurück. Betroffen sind die Mercedes S-Klasse sowie die C- und E-Klasse, in denen ein zwischen April und Juli 2011 produziertes, fehlerhaftes Teil verbaut ist. Der Kraftstofffilter könne wegen eines Haarrisses im Verbindungsstück undicht sein, so dass es zu Benzingeruch im Fahrzeug kommen könne. Es handle sich um einen vorsorglichen Rückruf, sagte ein Sprecher des Konzerns. Schäden habe es keine gegeben.

Zahl der Privatinsolvenzen in Berlin gesunken

Die Zahl der Privatpleiten in Berlin ist zurückgegangen. In den ersten drei Quartalen 2012 mussten insgesamt 4649 Schuldner Privatinsolvenz anmelden als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, ein Minus von 1,5 Prozent. Nach dem am Donnerstag vorgelegten Schuldenbarometer der Hamburger Wirtschaftsauskunftei Bürgel liegt die Hauptstadt damit im bundesweiten Trend. Auch in Brandenburg sank die Zahl der Privatinsolvenzen: um 5,5 Prozent auf 3537. Bundesweit betrug das Minus 4,0 Prozent.

Deutsche Bahn will 750 Millionen Euro einklagen

Die Deutsche Bahn will die an einem Schienenkartell beteiligten Unternehmen auf hohen Schadensersatz verklagen. Der Staatskonzern strebe an, damit gut 750 Millionen Euro zurückholen, hieß es aus dem Konzern. Noch vor Weihnachten sollen die Stahlkonzerne ThyssenKrupp und Voestalpine sowie die Vossloh-Tochter Stahlberg Roensch und deren früheren Eigentümer Constantin Stahlberg verklagt werden. Die Bahn wollte sich zu den Informationen nicht äußern.