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Zertifikate für Klimaschutz

Berechtigt Der Handel mit Verschmutzungsrechten (Emissionshandel) ist Teil des EU-Klimaschutzprogramms. Es gibt ihn seit dem 1. Januar 2005. Dabei erhalten Unternehmen – von Kraftwerksbetreibern über die Autoindustrie bis zu Fluggesellschaften – Emissionszertifikate, die sie zum Ausstoß einer bestimmten Menge Kohlendioxids berechtigen. Nicht benötigte Papiere können sie zum jeweiligen Marktpreis verkaufen. Wer mehr CO2 ausstößt, als er Zertifikate besitzt, muss Papiere am Markt zukaufen.

Begrenzt Zugeteilt (und teils versteigert) werden die Zertifikate jeweils von den einzelnen EU-Staaten, die Gesamtmenge der Zertifikate hat die EU begrenzt. Mit den Einnahmen aus CO2-Zertifikaten finanziert etwa die Bundesrepublik Maßnahmen zur Energiewende.