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Microsoft: Neue Tablet-PC kommen Ende Januar und kosten 900 Dollar ++ Kik: Ruf ist geschädigt, Kunden kaufen trotzdem ++ ThyssenKrupp: Vorstandsmitglied Claassen will Arbeit ruhen lassen ++ Herlitz: Zentrale verabschiedet sich aus Berlin-Tegel

Neue Tablet-PC kommen Ende Januar und kosten 900 Dollar

Microsoft steht mit der neuen Version seines Tablet-PCs Surface in den Startlöchern. Das neue Surface mit Windows 8 Pro wird es ab Ende Januar ab etwa 900 Dollar geben, so das Unternehmen. Eine zweites Modell mit 128 statt 64 Gigabyte Speicher werde knapp 1000 Dollar kosten. Damit liegt Microsoft deutlich über den Preisen von Apple s iPads. Preise für Europa wurden nicht genannt. Die Surface-Modelle mit Intel-Prozessor will Microsoft nur in eigenen Stores und online vertreiben. Das erste Surface mit Windows 8 RT ist seit dem Start des neuen Betriebssystems im Oktober verfügbar.

Ruf ist geschädigt, Kunden kaufen trotzdem

Der Ruf des Textildiscounters Kik sei durch die Brände in zwei asiatischen Bekleidungsfabriken geschädigt, sagte Karl-Erivan Haub, Chef des Handelskonzerns Tengelmann, zu dem auch der Textil-Discounter gehört, der „Wirtschaftswoche. Wenn es um die Eröffnung neuer Läden gehe, schauten viele Politiker skeptisch auf Kik. Finanziell spüre Kik aber keine Auswirkungen. Es gebe einzelne Kundenfragen, das Einkaufsverhalten habe sich aber nicht verändert. Haub sagte, sein Unternehmen bemühe sich um mehr Sicherheit für die Arbeitnehmer in Billiglohnländern.

Vorstandsmitglied Claassen will Arbeit ruhen lassen

ThyssenKrupp-Vorstandsmitglied Jürgen Claassen (54) hat den Aufsichtsrat gebeten, ihn „bis auf weiteres“ von seinen Aufgaben zu entbinden. Er wolle „angesichts der derzeitigen öffentlichen Berichterstattung“ Schaden vom Unternehmen fernhalten, meldete ein Konzernsprecher. Claassen war wegen teurer Reiseeinladungen an Journalisten ins Visier der Justiz geraten. Die Staatsanwaltschaft Essen prüft, ob sie wegen des Verdachts der Untreue mit ermittlungen beginnen soll. ThyssenKrupp hatte mitgeteilt, das Unternehmen habe eine umfassende interne Prüfung eingeleitet.

Zentrale verabschiedet sich aus Berlin-Tegel

Der Umbau beim Schreibwaren-Hersteller Herlitz trifft jetzt die Zentrale. Die Firma will ihren Hauptsitz von Tegel nach Falkensee verlegen. Betroffen sind 258 Verwaltungsangestellte, berichtet der „Tagesspiegel“. Ziel sei es, Produktion und Organisation zu bündeln, so eine Herlitz-Sprecherin. In Berlin soll eine Kreativabteilung bleiben, deren Aufgabe noch nicht fest umrissen ist. Herlitz steckt seit Jahren in der Krise. 2010 übernahm die Pelikan Holding das Unternehmen. Seit 2011 machte Herlitz vor Steuern Verluste von 9,5 Millionen Euro.