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Berliner Verlag streicht zunächst 40 Arbeitsplätze

Der von starken Umsatzeinbußen gebeutelte Berliner Verlag („Berliner Zeitung“, „Berliner Kurier“) streicht 40 der 386 Arbeitsplätze.

Wie der Mutterkonzern M. DuMont Schauberg in Köln meldete, sind 27 Arbeitsplätze in der Verwaltung und 13 Stellen in der Redaktion des Boulevardblatts „Berliner Kurier“ betroffen. Zudem könnten weitere 46 Stellen in der Redaktion gestrichen werden – dies hängt von der Zukunft der mehrheitlich ebenfalls zu DuMont gehörenden „Frankfurter Rundschau“ ab, die Mitte November Insolvenz angemeldet hatte.

Große Teile der „FR“ werden in Berlin produziert. Zudem beliefert eine Autorengemeinschaft, die beim Berliner Verlag angesiedelt ist, vier Zeitungen des Kölner Konzerns mit Texten. Über die Zukunft der „FR“ sei noch nicht entschieden, erklärte der DuMont-Konzern. Im Rahmen des Insolvenzverfahrens wird nach neuen Investoren gesucht.

DuMont Schauberg zufolge ist der Umsatz des Berliner Verlags im Anzeigen- und Beilagengeschäft bereits im Jahr 2011 um 4,5 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr geschrumpft. Auch dieses Jahr werde der Umsatz voraussichtlich weitere fünf Millionen Euro niedriger ausfallen. Deshalb sei der Stellenabbau nötig, um den Verlag effizienter zu gestalten und neu auszurichten.