Fluggesellschaften

Air-Berlin-Chef verspricht: Keine Massenentlassungen

Bei Deutschlands zweitgrößter Fluggesellschaft Air Berlin droht nach den Worten von Firmenchef Hartmut Mehdorn trotz Sparzwang kein personeller Kahlschlag.

Auf die Frage, ob es Massenentlassungen geben werde, antwortete Mehdorn in New York: „Nein, die gibt es nicht.“ Er könne zwar einen Personalabbau nicht ausschließen, sagte Mehdorn, hoffe aber, dies etwa durch natürliche Fluktuation hinzubekommen. Air Berlin hat wegen der Wirtschaftsflaute, der deutschen Flugsteuer und steigender Kerosinpreise Probleme. Die Gesellschaft hatte Mitte Oktober einen verschärften Sparkurs verkündet. In einem Medienbericht war die Rede davon, dass 900 Arbeitsplätze wegfallen sollten, das wäre jede zehnte Stelle. „Sie werden von mir keine absolute Zahl hören“, sagte Mehdorn jetzt.

Der Air-Berlin-Chef warb in den USA für die neue Verbindung Berlin–Chicago, die am 23. März startet. Auf den bestehenden Strecken von Berlin nach New York, Los Angeles und Miami wird es mehr Flüge geben. Mit der Auslastung der Maschinen in die USA zeigte sich Mehdorn zufrieden, besonders mit der Strecke Berlin–New York. „Das schnurrt.“ Air Berlin arbeitet dabei mit American Airlines zusammen.