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Shell: Teurer Spezial-Diesel soll Einfrieren verhindern ++ Erneuerbare Energien: EU-Kommission prüft deutsches Gesetz ++ Freihandel: Europäer verhandeln mit Japan über Ende von Zöllen

Teurer Spezial-Diesel soll Einfrieren verhindern

Der Ölkonzern Shell bietet Winterdiesel an, der bis minus 30 Grad Celsius flüssig bleiben soll. In Deutschland ist von November bis Februar Winterdiesel vorgeschrieben: Er muss bis mindestens minus 20 Grad frostsicher sein. 2011 war es zeitweise kälter, zahlreiche Autos blieben mit eingefrorenen Leitungen liegen. Das neue Shell-Produkt ist ein Zusatzangebot und teurer als normaler Diesel.

EU-Kommission prüft deutsches Gesetz

Die EU-Kommission untersucht nach einer Beschwerde das deutsche Gesetz zur Förderung der erneuerbaren Energien auf mögliche Verstöße gegen das europäische Recht. Das Gesetz fördert erneuerbare Energien etwa aus Sonne, Wind und Biomasse. Es garantiert unter anderem feste Erzeugerpreise. Die EU-Kommission untersucht die zugesicherten Tarife und die Ausnahmen, von denen energieintensive Unternehmen profitieren.

Europäer verhandeln mit Japan über Ende von Zöllen

Die 27 EU-Staaten haben die EU-Kommission beauftragt, mit Japan über eine weitreichende Freihandelszone zu verhandeln. Mit einer solchen Zone könnte Europas Wirtschaftsleistung der EU-Kommission zufolge um fast einen Prozentpunkt mehr wachsen. Bis zu 400.000 neue Arbeitsplätze könnten entstehen.