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Springer Science & Business: Bertelsmann an Berliner Fachverlag interessiert ++ Volkswagen: Mit 50 Milliarden Euro an die Spitze der Branche ++ Ikea: Keine Köttbullar in indischen Möbelhäusern

Bertelsmann an Berliner Fachverlag interessiert

An Springer Science & Business Media, dem zum Verkauf stehenden Berliner Wissenschaftsverlag, sind der Medienkonzern Bertelsmann sowie die Beteiligungsgesellschaften KKR, Carlyle und Providence Equity Partners interessiert. Den Angaben zufolge könnte es sein, dass sich Bertelsmann mit einer Beteiligungsfirma oder einem Staatsfonds für ein Gebot zusammenschließt. Die schwedische Beteiligungsgesellschaft EQT Partners hatte Springer Science & Business gemeinsam mit dem Staatsfonds Government of Singapore Investment im Jahr 2009 gekauft. Der Verlag beschäftigt mehr als 7000 Mitarbeiter bei einem Jahresumsatz von zuletzt 875 Millionen Euro.

Mit 50 Milliarden Euro an die Spitze der Branche

Volkswagen erhöht das Investitionstempo: Der Wolfsburger Autobauer will in den nächsten drei Jahren 50,2 Milliarden Euro in den Ausbau der Werke, die Entwicklung neuer Fahrzeuge mit verbrauchsärmeren Antrieben und die alternative Energieerzeugung der Fabriken stecken. „Trotz des herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds investieren wir mehr als jemals zuvor, um unsere langfristigen Ziele zu erreichen“, sagte VW-Chef Martin Winterkorn am Freitag im Anschluss an eine Aufsichtsratssitzung. Die Niedersachsen wollen bis 2018 an Toyota und der Opel-Mutter General Motors vorbeiziehen und den Thron der weltweiten Automobilindustrie erklimmen.

Keine Köttbullar in indischen Möbelhäusern

Bei Ikea in Indien wird es keine typisch schwedischen Fleischklößchen – die Köttbullar – geben und auch kein Spielzeug, keine Bücher, keine Stoffe und keine elektronischen Geräte. Der Ausschuss für Ausländische Investitionen habe zahlreiche Produktlinien von Ikea verboten, berichtete die Zeitung „Economic Times“ . Möbel darf Ikea aber ohne Restriktionen verkaufen. Ikea will in den kommenden Jahren umgerechnet knapp 1,5 Milliarden Euro investieren. Die indische Regierung hatte erst vor Kurzem die Ansiedlung ausländischer Einzelhandelsketten im Land erleichtert. Ikea möchte 25 Möbelhäuser in Indien eröffnen.