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Wirtschaftszeitung ohne Gewinn

Anfang Die erste Ausgabe der „Financial Times Deutschland“ erschien am 21. Februar 2000. Der Verlag Gruner+Jahr und der britische Medienkonzern Pearson hielten jeweils 50 Prozent der Anteile an der „FTD“, bis sich Pearson Anfang 2008 aus dem Gemeinschaftsunternehmen zurückzog.

Chefs Gründungschefredakteur der „FTD“ ist Andrew Gowers. Im Herbst 2001 wechselte der Brite an die Spitze des Mutterblatts „Financial Times“ nach London und übergab die redaktionelle Führung an seine bisherigen Stellvertreter Christoph Keese und Wolfgang Münchau. Von September 2003 an leitete Keese das Blatt alleine, im Herbst 2004 übernahm der heutige Chefredakteur Steffen Klusmann den Posten.

Exemplare Im dritten Quartal 2012 belief sich die verkaufte Auflage auf 102.101 Exemplare, knapp 1.200 mehr als zwei Jahre zuvor. Gleichzeitig wurde die Zahl der Bordexemplare von 37.161 auf 46.284 erhöht. Noch vor zwei Jahren hatten 49.124 Leser das Blatt abonniert, inzwischen sank die Zahl der Abonnenten auf 41.629

Konkurrenz Der Hauptkonkurrent der „FTD“, das „Handelsblatt“, verzeichnete im dritten Quartal 137.725 verkaufte Exemplare und mehr als 80.000 Abonnenten.

Internet Die Homepage „ftd.de“ kam nach Verlagsangaben im Oktober auf 9,70 Millionen Einzelbesuche („Visits“) und 47,94 Millionen Seitenaufrufe („Page Impressions“). Im Mai 2011 war das Internetangebot um den kostenpflichtigen Bereich „FTD-Premium“ erweitert worden.

Ende Seit ihrer Gründung ist die „FTD“ nicht in die schwarzen Zahlen gekommen. Wegen anhaltender Verluste wird die Zeitung zum 7. Dezember eingestellt.