Telefonaktion

Experten für Erbrecht beraten Morgenpost-Leser

Große Telefonaktion zur Serie heute zwischen 11 und 13 Uhr

Wer nicht nach dem Motto „Nach mir die Sintflut lebt“ und sein Geld zu Lebzeiten verprasst, macht sich möglichst frühzeitig Gedanken darüber, was mit seinem Vermögen im Todesfall passieren soll. In den vergangenen Jahren haben sich im Erbrecht einige Dinge geändert, vor allem das Erbschaft-Steuerrecht wurde grundlegend überarbeitet.

Wer etwa Fragen zu den neuen Freibeträgen und Steuersätzen im Erbfall hat, kann sich am heutigen Sonnabend telefonisch beispielsweise an die Experten vom Steuerberaterverband Berlin Brandenburg – Tanja Hirsch, Ulrich Bossin und Wolfgang Wawro wenden.

Im Rahmen der Themenwoche „Erben und Vererben“ berichtete die Berliner Morgenpost über typische Irrtümer im Erbrecht und Anforderungen an ein analoges oder digitales Testament. Wer hier noch Nachfragen hat oder seinen eigenen Fall beschreiben möchte, kann sich unter anderen an die Experten vom Deutschen Forum für Erbrecht aus München wenden. Für den Verband sitzen heute die Rechtsanwälte Matthias Rösler und Christina Unterberger in Berlin an den Lesertelefonen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Themenwoche befasste sich mit den Herausforderungen für die in der heutigen Zeit immer mehr vertretenen Patchwork-Familien in Bezug auf den Erbfall. Generell bietet das deutsche Erbrecht einige Fallstricke für Männer und Frauen, die in zweiter oder dritter Ehe verheiratet sind. Zu diesen Fragen können sich Leser beispielsweise an die Experten vom Deutschen Anwaltverein (DAV) wenden. Für den DAV sprechen am heutigen Sonnabend die Rechtsanwälte und Notare Karl Josef Frings und Ulrich Schellenberg. Alle Experten können aber Fragen aus allen Gebieten des Erbrechts beantworten. Scheuen Sie sich also nicht, auch Experten des Anwaltvereins oder des Deutschen Forums für Erbrecht in Steuerfragen zu kontaktieren.

Auch um ihre Identität oder sensible Passagen des persönlichen Falls brauchen sich Anrufer keine Sorgen zu machen. Zwar veröffentlicht die Berliner Morgenpost am Montag, dem 26. November, die spannendsten Fragen und Antworten auf einer Sonderseite – diese werden jedoch von der Redaktion selbstverständlich streng anonymisiert.

Die Fragen zum Erbrecht müssen nicht auf das persönliche Vermögen und die Weitergabe in der Familie beschränkt sein. Auch zu Fragen bezüglich einer geschickten Regelung für eine Unternehmensnachfolge haben die Experten vom Steuerberaterverband Berlin Brandenburg, dem Deutschen Anwaltverein und dem Deutschen Forum für Erbrecht die passenden Antworten parat. Antworten zu diesem Themenbereich könnten gerade deshalb besonders spannend sein, da der Bundesfinanzhof (BFH) in aktuellen Entscheidungen neue Wege für die Weitergabe von Unternehmen via Testament aufgezeigt hat. So ist die Übertragung einer Familienfirma auf Sohn oder Tochter meist eine teure Angelegenheit. Denn mit der Firma gehen auch die stillen Reserven auf die Kinder über, und hier kassiert das Finanzamt mit. Nun hat der BFH Familien einen neuen Weg aufgezeigt, wie sie den Übergang des Unternehmens steuerfrei regeln können.