Konjunktureintrübung

Steuereinnahmen steigen nur noch langsam

Die Einnahmequellen für den Fiskus sprudeln weiterhin.

Allerdings zeichnet sich ein Ende des Steuerbooms von Bund und Ländern ab – ein Vorbote der schwächer werdenden Konjunktur in Deutschland. Im Oktober zogen die Einnahmen nur noch um 2,5 Prozent auf 37,7 Milliarden Euro an, meldete das Bundesfinanzministerium am Donnerstag. Von Januar bis Oktober legten die Steuereinnahmen mit 5,4 Prozent mehr als doppelt so stark zu. Als Grund für die Abschwächung wurde ein „unerwartet starker Rückgang“ der Umsatzsteuern angeführt. Das Aufkommen aus der Lohnsteuer stieg dagegen wegen der Rekordbeschäftigung und steigender Gehälter erneut kräftig. Die Konjunktureintrübung dürfte in den kommenden Monaten noch stärker auf die Steuereinnahmen durchschlagen.