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Computerspiel: „Call of Duty“ verdient mehr als „Harry Potter“-Reihe ++ Berliner Industrie: Wirtschaftssenatorin will Exportgeschäft stärken ++ Google: Geldstrafe wegen Datenschutzvergehens

„Call of Duty“ verdient mehr als „Harry Potter“-Reihe

Das Kampfspiel „Call of Duty: Black Ops II“ von Activision Blizzard hat am ersten Verkaufstag einen Umsatz von mehr als 500 Millionen Dollar (393 Millionen Euro) eingebracht. Den bisherigen Bestwert hatte vor einem Jahr die vergangene Ausgabe „Call of Duty: Modern Warfare 3“ mit 400 Millionen Dollar beim Start in den USA und Großbritannien aufgestellt. Die Zahlen zeigen das wirtschaftliche Gewicht der großen Titel in der Spieleindustrie. Die Spiele der „Call of Duty“-Reihe zusammen hätten inzwischen mehr Geld eingebracht als die Kinoerlöse der „Star Wars“-Filme und der „Harry Potter“-Reihe, sagte der Chef von Activision Blizzard, Bobby Kotick.

Wirtschaftssenatorin will Exportgeschäft stärken

Aus Sicht von Berlins Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer (CDU) ist die Industrie in der Hauptstadt trotz erheblicher Umsatzeinbrüche stabil. Dies zeigten die Zuwächse bei den Exporten, sagte Yzer am Sonnabend. Diese müssten weiter gestärkt werden. Zudem sei es wichtig, dass die Berliner Unternehmen auch weiter ausländische Investoren in die Stadt lockten. Nach Angaben des Amts für Statistik sind die Umsätze der Berliner Industrie im September verglichen mit dem Vorjahresmonat um 11,9 Prozent gesunken. Vor allem das Inlandsgeschäft brach ein. Dort gingen die Erlöse um 25,3 Prozent zurück. Der Auslandsumsatz legte hingegen um 3,6 Prozent zu.

Geldstrafe wegen Datenschutzvergehens

Der Suchmaschinenkonzern Google ist wegen eines Datenschutzvergehens in den USA zu einer Geldstrafe von 22,5 Millionen Dollar (17,5 Millionen Euro) verurteilt worden. Damit blieb das Gericht hinter der Forderung von Verbraucherschutzorganisationen zurück. Diese hatten argumentiert, dass Google alle vier Stunden einen Umsatz in Höhe der Geldstrafe erziele. Google hatte auf Rechnern von Nutzern des Internetbrowsers Safari einen Cookie platziert. Das Programm umging gezielt Mechanismen des Browsers, die die Online-Aktivitäten der Nutzer vor Google verschleiern sollten.