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Deutsche Bahn: Züge fahren künftig mit Wasserkraft ++ Chrysler-Rückruf: Eine Million Jeep müssen in die Werkstätten ++ Existenzgründer: Stiftung Warentest kritisiert Seminar-Angebote

Züge fahren künftig mit Wasserkraft

Die Deutsche Bahn (DB) bezieht ab 2015 jährlich 600 Millionen Kilowattstunden Ökostrom von E.on. Beide Konzerne unterzeichneten am Freitag in Berlin einen langfristig angelegten Vertrag, bei dem es durchweg um Energie aus Wasserkraft geht. Die Stromlieferung entspricht nach Angaben der Bahn AG einem Anteil von fünf Prozent am Bahnstrom-Mix von DB Energie, dem Energiedienstleister der Deutschen Bahn. Der Anteil erneuerbarer Energien an dem von der DB verbrauchten Strom steige von jetzt 22 ab 2015 auf über 26 Prozent. Der Vertrag läuft sechs Jahre, kann aber bis Ende 2028 verlängert werden. Bis 2020 sollen 35 Prozent des Bahnstromes aus erneuerbaren Energien stammen.

Eine Million Jeep müssen in die Werkstätten

Der Autobauer Chrysler ruft knapp 920.000 Geländewagen von Typ Jeep in die Werkstätten. Bei den Fahrzeugen der Baujahre 2002 bis 2004 könnten die Airbags versehentlich auslösen, erklärte die Fiat-Tochter am Freitag. Je zur Hälfte seien die Modelle Jeep Grand Cherokee und Jeep Liberty betroffen. Knapp 745.000 der Fahrzeuge seien in den USA registriert, knapp 50.000 in Kanada, 22.000 in Mexiko und die übrigen rund 103.000 außerhalb Nordamerikas. In einer Untersuchung seien 215 Fälle bekannt geworden, in denen die Airbags versehentlich ausgelöst hätten, hieß es. Die Besitzer betroffener Fahrzeuge sollen ab Januar informiert werden.

Stiftung Warentest kritisiert Seminar-Angebote

Kurse für angehende Selbstständige vermitteln den Existenzgründern oft nicht das nötige Wissen für eine erfolgreiche geschäftliche Zukunft. Zu diesem Urteil kommt die Stiftung Warentest, nachdem sie 36 Seminare mit durchwachsenem Ergebnis untersucht hat. Zwar fanden die Tester bundesweit auch empfehlenswerte Angebote. Manche Veranstalter hätten aber nur weitere Workshops angepriesen, andere hätten die Seminare ohne Grund verkürzt, und Übungen seien oft zu kurz gekommen. Generell würden Seminare scheinbar ohne Rücksicht auf die Teilnehmer geplant, lautete das Fazit.