Unterhaltungskonzern

Disney kauft Lucasfilm und dreht weitere „Star Wars“-Filme

Mit seiner Produktionsfirma Lucasfilm brachte Regisseur George Lucas dem Kinopublikum die „Star Wars“- und „Indiana Jones“-Filme.

Jetzt stimmte der 68-Jährige dem Verkauf des Unternehmens an den US-Unterhaltungskonzern Disney im Wert von 4,05 Milliarden Dollar (etwa 3,1 Milliarden Euro) zu, wie am Dienstagabend bekannt wurde. Für ihn sei die Zeit gekommen, „,Star Wars’ an eine neue Generation von Filmemachern weiterzureichen“, sagte Lucas. Lucas, der bei vier der insgesamt sechs Teile der erfolgreichen „Star Wars“-Reihe Regie führte, war Gründer und Vorstandsvorsitzender von Lucasfilm. Die bisherige stellvertretende Vorstandsvorsitzende der 1971 gegründeten Produktionsfirma, Kathleen Kennedy, soll das Unternehmen fortan als Präsidentin leiten.

Disney stellte für 2015 einen siebten Teil der „Star Wars“-Reihe in Aussicht. Zudem seien noch weitere „Star Wars“-Filme geplant, hieß es. Die Walt Disney Company will die Übernahme von Lucasfilm in bar und in Form von Aktien abwickeln. Zum Disney-Konzern gehören bereits das auf Animationsfilme spezialisierte Unternehmen Pixar, der Comicverlag Marvel und die US-Fernsehseder ESPN und ABC.