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Lufthansa: 1100 Stellen sollen ins Ausland verlagert werden ++ Buchmarkt: Random House und Penguin verhandeln über Fusion ++ Formel 1: Ecclestone setzt auf Deal mit Münchner Justiz

1100 Stellen sollen ins Ausland verlagert werden

Die Pläne der Lufthansa für einen weitgehenden Stellenabbau in der Verwaltung werden konkret. Geplant sei, etwa 1100 Jobs an Standorten im Ausland zu bündeln, sagte Lufthansa-Personalvorstand Stefan Lauer am Freitag in der Mitarbeiterzeitung. Die Arbeitsplätze sollten in Dienstleistungszentren untergebracht werden, die das Unternehmen derzeit schon in Krakau, Bangkok und Mexiko betreibe. „Leider ist aber absehbar, dass auch verdiente Mitarbeiter ihre heutige Tätigkeit bei Lufthansa verlieren werden.“ Im Mai hatte der Konzern bereits angekündigt, in den nächsten Jahren allein in Deutschland 2500 Verwaltungsjobs einsparen zu wollen.

Random House und Penguin verhandeln über Fusion

Europas größter Medienkonzern Bertelsmann und das internationale Verlagshaus Pearson führen Gespräche über einen Zusammenschluss ihrer Publikumsverlage Random House und Penguin. Man sei in Diskussionen über eine mögliche Fusion, teilte Pearson mit. Der Traditions-Verlag Penguin mit dem berühmten Pinguin als Emblem – Umsatz 2011 knapp 1,3 Milliarden Euro – ist vor allem für seine preiswerten Klassiker-Taschenbücher bekannt. Random House – Umsatz 2011 gut 1,7 Milliarden Euro – verkauft nach eigenen Angaben pro Jahr weltweit 500 Millionen Bücher.

Ecclestone setzt auf Deal mit Münchner Justiz

Formel-1-Chef Bernie Ecclestone will bei der Münchner Staatsanwaltschaft aussagen. Wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, hoffe er, eine Anklage und eine Ablösung von der Spitze der Rennserie abzuwenden. Die Justiz ermittelt gegen ihn wegen Bestechungsverdachts. Das Landgericht München hat den ehemaligen BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky zu achteinhalb Jahren Gefängnis verurteilt, weil er beim Verkauf der BayernLB-Anteile an der Formel 1 rund 44 Millionen Dollar Schmiergeld von Ecclestone erhalten und ihm im Gegenzug 66 Millionen Dollar Provision zugeschanzt habe. Die BayernLB verlangt 400 Millionen Dollar Schadenersatz von Ecclestone.