Finanzierung

Ärger um Kredit für Airbus A350 – Rösler bestätigt Gespräche

In der Bundesregierung gibt es offenbar Ärger über nicht eingehaltene Zusagen bei der Anschubfinanzierung für das Prestigeprojekt Airbus A350.

Nach Informationen des „Handelsblattes“ hält die Regierung rund 600 Millionen Euro an Hilfen zurück. Bei dem Geld soll es sich um die zweite Tranche der vereinbarten Anschubfinanzierung von insgesamt 1,1 Milliarden Euro handeln, die Deutschland für die Entwicklung des Langstreckenflugzeugs zugesagt hat.

Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) bestätigte am Mittwoch, dass die Frage von Krediten der KfW im Zusammenhang mit der Verteilung von Arbeits- und Forschungsanteilen aufgeworfen worden sei. „Darüber gibt es zumindest Gespräche mit dem Konzern EADS“, sagte der Minister, nannte aber keine näheren Einzelheiten.

Zwischen der Bundesregierung und dem Flugzeugbauer schwelt seit Monaten ein Streit über die Verteilung der Airbus-Wertschöpfung zwischen Deutschland und Frankreich.