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Dispozinsen: Bundesrat lehnt gesetzliche Grenze ab ++ Air Berlin: Mehdorn kritisiert Bundesregierung ++ VW: Auto-Absatz um 9,7 Prozent gesteigert ++ Apple: Design der Schweizer Bahn-Uhren lizenziert

Bundesrat lehnt gesetzliche Grenze ab

Der Bundesrat hat eine gesetzliche Deckelung der Überziehungszinsen von Girokonten abgelehnt. Ein Vorstoß der Länder Baden-Württemberg, Bremen, Hamburg und Sachsen-Anhalt fand am Freitag in der Länderkammer keine Mehrheit. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) befürwortet freiwillige Regelungen der Branche. Ein erstes Treffen mit Branchenvertretern und Verbraucherschützern Anfang des Monats hatte keine Ergebnisse erbracht.

Mehdorn kritisiert Bundesregierung

Air-Berlin-Chef Hartmut Mehdorn hat der Bundesregierung vorgeworfen, die Luftfahrtbranche im Stich zu lassen. „Wir werden in Deutschland zunehmend schlechter behandelt von der Politik. Die Bundesregierung kümmert sich nicht“, sagte Mehdorn am Freitag. Die Luftverkehrsteuer in Deutschland belaste die Fluggesellschaften enorm. Rund 175 Millionen Euro müsse Air Berlin dafür aufwenden. Mehdorn spricht sich für eine Abschaffung der „Willkür-Steuer“ aus.

Auto-Absatz um 9,7 Prozent gesteigert

Die Marken des VW-Konzerns trotzen der europäischen Automobil-Absatzkrise und steigern ihre Verkäufe. Wie Volkswagen am Freitag mitteilte, kletterte im September die Zahl der weltweit ausgelieferten Pkws und Nutzfahrzeuge gegenüber dem Vorjahresmonat um knapp 50.000 oder 6,5 Prozent auf 801.000 Einheiten. Allerdings spüren auch die Wolfsburger Gegenwind. Die jüngsten Wachstumszahlen liegen unter denen des bisherigen Jahresverlaufs.

Design der Schweizer Bahn-Uhren lizenziert

Apple hat für die Gestaltung seiner Uhren-App in seinem Mobilsystem iOS eine Lizenzvereinbarung mit den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) geschlossen. Das teilten die SBB mit. Zuvor war dem kalifornischen Konzern vorgeworfen worden, das Design der legendären SBB-Bahnhofsuhr ohne Erlaubnis übernommen zu haben.