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Luftversorgung: Kabinenluft in Flugzeugen deutlich öfter belastet ++ Trend: Deutsche kaufen immer seltener Lebensmittel ein ++ Biosprit: Junge Union fordert Abschaffung von E10 ++ Absatzrekord: BMW will auch bei Motorrädern weiter wachsen

Kabinenluft in Flugzeugen deutlich öfter belastet

Die Probleme mit belasteter Kabinenluft in Passagierflugzeugen sind möglicherweise größer als bisher bekannt. Der Sprecher der Pilotenvereinigung Cockpit (VC), Jörg Handwerg, sagte dem „Focus“, er schätze, dass es bei „deutschen Airlines bis zu zehn Vorfälle pro Woche gibt“. Der Flugkapitän warnte: „Weil noch keiner abgestürzt ist, nehmen es die Hersteller bisher einfach nur zur Kenntnis.“ Handwerg forderte, das „System der Luftzufuhr aller Flugzeuge grundlegend“ zu ändern. Bei modernen Flugzeugen wird die Kabinenluft direkt aus den Triebwerken abgezapft. Öldämpfe können so ins Kabineninnere gelangen.

Deutsche kaufen immer seltener Lebensmittel ein

8 Jahre lang wurden die Einkaufsgewohnheiten der Deutschen untersucht. Das Ergebnis: Innerhalb dieser Zeit hat die Zahl der Einkaufstrips in Supermärkte, Bäckerei-Filialen oder Discount-Märkte um 15 Prozent abgenommen, wie der „Focus“ unter Berufung auf Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) berichtete. Demnach geben die Deutschen keineswegs weniger für’s Essen aus – sie shoppen aber anders: Ein Einkauf ersetzt zwei frühere. Als Hauptgründe nennen die Forscher den Trend zu kleineren Haushalten und die zunehmende Berufstätigkeit, wodurch vielen die Zeit zum Einkaufen fehle. “

Junge Union fordert Abschaffung von E10

Die Junge Union (JU) hat sich für eine Abschaffung des Biosprits E10 ausgesprochen. Beim Deutschlandtag der JU in Rostock stimmte am Sonnabend eine Mehrheit der Abgeordneten für einen entsprechenden Antrag. Zuvor war ein Antrag knapp gescheitert, in dem eine Ablehnung des geplanten Betreuungsgeldes gefordert wurde. Zum Auftakt des zweiten Tages des dreitätigen Treffens hatten sich am Morgen allerdings nur wenige der 280 Delegierten an der Abstimmung beteiligt.

BMW will auch bei Motorrädern weiter wachsen

Der Autokonzern BMW will trotz der Eurokrise in diesem Jahr auch mit seiner Motorradsparte weiter wachsen. „Wir erwarten für dieses Jahr einen Absatzrekord, auch wenn wir im Jahresvergleich bis dato noch leicht unter dem Vorjahr liegen, sagte BMW-Motorrad-Chef Stephan Schaller der Berliner Morgenpost. Auch 2013 solle es möglichst „weiter nach oben“ gehen. 2011 hatte BMW mit 104.286 verkauften Motorrädern das beste Absatzergebnis in der Geschichte des Konzerns abgeliefert.