Technik

Kabel Deutschland sortiert Fernsehangebot in Berlin um

Die Berliner Kunden von Kabel Deutschland müssen in diesen Tagen ihre Fernsehgeräte neu programmieren.

Denn Deutschlands größter Kabelnetzanbieter ordnet in diesem Jahr die digitalen Sender neu. Bis zum 4. Oktober ist das Netz des Unternehmens in Berlin an der Reihe. An den Tagen wird schrittweise jeweils in den frühen Morgenstunden das Senderangebot neu sortiert. Betroffen sind davon mehr als eine Million Haushalte in der Hauptstadt. Bis Weihnachten will das Unternehmen die Umstellung Kabelnetz für Kabelnetz in ganz Deutschland abgeschlossen haben.

Bei der Neubelegung der Sendeplätze werden alle Sender an neue Stellen verschoben. Kabel Deutschland nennt das die „Kabel Offensive“. Die Neusortierung der Sendeplätze soll das eigene Netz optimieren und Kapazität freimachen, damit das Unternehmen etwa das Angebot an hochauflösenden digitalen HD-Sendern ausbauen kann. Sie liefern auf neuen Fernsehern sehr scharfe Bilder. Das analoge Programmangebot soll neben dem digitalen aber weiterhin bestehen bleiben.

Als Konsequenz der neuen Senderbelegung finden die Kunden beim Durchschalten die Sender nicht am gewohnten Platz wieder. Es gibt zwar Fernsehgeräte, die eine Neubelegung automatisch erkennen und die Sendersuche von sich aus starten, bei den meisten Endgeräten müssen die Kunden jedoch die Sender von Hand neu einprogrammieren.

Sobald Programme nicht mehr auf dem gewohnten Sendeplatz empfangen werden oder der Bildschirm zum Beispiel schwarz bleibt, muss das Fernsehgerät auf die Werkseinstellung respektive auf den Lieferzustand zurückgesetzt werden, dann soll man den Sendersuchlauf starten, wie Kabel Deutschland rät. Danach sollten alle Sender wieder wie vorher zu empfangen sein.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kabeldeutschland.de/kabel-offensive oder unter der kostenlosen Telefonnummer 0800-66 48 388.

( BM )