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Smartphones: Apple entschuldigt sich für fehlerhafte Karten ++ Verhandlungen: EADS dringt auf Entscheidung über die Fusion mit BAE ++ Automobile: Audi unterbricht die Produktion

Apple entschuldigt sich für fehlerhafte Karten

In einem offenen Brief an die Apple-Kunden hat Firmenchef Tim Cook sich für Fehler in Apples neuem Kartendienst entschuldigt. Apple habe mit den neuen Karten sein Ziel verfehlt, schrieb Cook in dem am Freitag online veröffentlichten Brief. „Wir entschuldigen uns für die Frustration, die das bei unseren Kunden verursacht hat, und tun alles, um die Karten zu verbessern“, fügte er hinzu.

Apple hatte in seinem neuen Betriebssystem für Handys erstmal eine eigene Kartenfunktion eingebaut. Zuvor nutzte das Unternehmen die Kartendienste des Konkurrenten Google. Doch Apples eigene Karten steckten voller Fehler, und viele Kunden beschwerten sich.

EADS dringt auf Entscheidung über die Fusion mit BAE

Die Spitze des Luftfahrtkonzern EADS hat die Politik davor gewarnt, die geplante Fusion mit der britischen Rüstungsschmiede BAE zu verschleppen. „Ein solches Vorhaben verlangt schnelle Entscheidungen“, sagte Airbus-Chef Fabrice Brégier der Wirtschaftszeitung „Les Echos“. Die Regierungen in Berlin und Paris beharren jedoch darauf, ihren Einfluss in dem neuen Konzern zu sichern. Frankreichs Präsident François Hollande will mit Deutschland eine Sperrminorität durchsetzen. Nach Informationen der „Financial Times Deutschland“ strebt Hollande einen Kapitalanteil von 25 Prozent gemeinsam mit den Deutschen an.

Audi unterbricht die Produktion

Audi stoppt in seinem Werk Neckarsulm eine Woche lang die Produktion. Wie eine Sprecherin des Standorts am Freitag auf dpa-Anfrage sagte, stehen die Bänder vom kommenden Montag an zeitweise still. „Es ist einfach eine vorausschauende Fahrweise“, sagte sie. Zuvor hatte die „Heilbronner Stimme“ berichtet, dass das Unternehmen damit auf die aktuell schwierige Nachfragesituation reagiere. Zahlreiche Autobauer leiden derzeit vor allem in Südeuropa unter Absatzproblemen. Dass der Produktionsstopp mit entsprechenden Schwierigkeiten zusammenhänge, wollte die Sprecherin jedoch nicht bestätigen.