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Umfrage: Verbraucher haben keine Angst vor Billigfliegern ++ Tiermedizin: Rosinen und Schokolade sind Gift für Hunde ++ Mietrecht: Eigentümerversammlung mit allen Besitzern

Verbraucher haben keine Angst vor Billigfliegern

Rund 93 Prozent der Deutschen wollen wegen der Flugpannen bei Ryanair ihr Verhalten nicht ändern. Nur fünf Prozent sagen, dass sie in Zukunft nicht mehr mit Billigfliegern unterwegs sein wollen, zwei Prozent möchten komplett auf andere Verkehrsmittel umsteigen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von TNS Emnid. Das Sicherheitsbedürfnis ist bei älteren Reisenden höher: 22 Prozent der über 40-jährigen Fluggäste wollen der Umfrage zufolge nicht mehr in Billigflieger einsteigen. Bei den 14- bis 39-Jährigen sind es nur neun Prozent. Ryanair war nach mehreren Pannen bei Flügen ihrer Maschinen in die Schlagzeilen geraten. Bei der Fluggesellschaft hatte es jüngst drei außerplanmäßige Landungen innerhalb von vier Tagen gegeben.

Rosinen und Schokolade sind Gift für Hunde

Gegen Giftköder können Hundebesitzer nur schwer etwas ausrichten, aber auch im Haushalt drohen Gefahren: Weintrauben, Rosinen, Macadamianüsse, Koffein, Süßstoff oder Schokolade sind für Hunde ebenfalls giftig und sollten ihnen selbst in kleinen Mengen nicht angeboten werden. Auch Medikamente wie Schmerzmittel mit Acetylsalicylsäure, Paracetamol oder Teebaumöle wirken beim Tier toxisch, warnt Thomas Steidl von der Bundestierärztekammer. Besitzer erkennen eine Vergiftung meist relativ rasch an Symptomen wie starkem Speicheln, Zittern, Schwäche oder Erbrechen. Wichtig sei, dass sie bei diesen Anzeichen beruhigend mit dem Tier sprechen, so der Tierarzt. Ist der Hund schon bewusstlos, sollten Halter ihn flach auf die Seite legen und seinen Kopf so drehen, dass Erbrochenes und Speichel aus dem Maul laufen können.

Auf keinen Fall dürfen Besitzer das Erbrechen aber absichtlich auslösen.

Eigentümerversammlung mit allen Besitzern

Zu einer Eigentümerversammlung müssen immer alle Eigentümer eingeladen werden. Andernfalls seien dort gefasste Beschlüsse unter Umständen nichtig, erklärt die Arbeitsgemeinschaft Mietrecht und Immobilien im Deutschen Anwaltverein (DAV). Eingeladen werden müssten demnach nicht nur Eigentümer der Wohnungen, sondern auch sogenannte Teileigentümer. Dazu zählten etwa Besitzer von Läden, Restaurants, Büros oder Garagen. Versäumt es ein Verwalter versehentlich, einen Eigentümer zu der Versammlung einzuladen, seien die dort gefassten Beschlüsse aber nicht automatisch nichtig. Das werden sie erst, wenn einer der Teilnehmer diese auf oder nach der Versammlung anficht.