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Rabattverträge mit den Kassen

Abkommen Seit April 2007 erlaubt die Regierung Arzneimittelherstellern, mit Krankenversicherungen Rabattverträge abzuschließen. Dadurch sollen die Krankenkassen ihre Arzneimittelausgaben reduzieren können.

Prinzip Rabattverträge funktionieren nach einem einfachen Prinzip: Arzneimittelhersteller geben Krankenkassen einen Rabatt auf ihre Medikamente und fordern im Gegenzug, dass die nur ihre Präparate verkaufen. Wenn also ein Versicherter der Barmer/GEK einen Wirkstoff per Rezept von seinem Arzt verschrieben bekommen hat, erhält er in der Apotheke das Medikament des Herstellers, der mit der Barmer/GEK einen Rabattvertrag abgeschlossen hat.

Quote Bei gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) ist die Generikaquote wesentlich höher als bei privaten Krankenversicherungen (PKV). Das liegt daran, dass der Gesetzgeber den GKVen ein Wirtschaftlichkeitsgebot auferlegt hat. Zudem können GKVen höhere Rabatte aushandeln, weil sie mehr Mitglieder haben. Viele PKVen wollen allerdings auch gar keine Rabattverträge abschließen, weil sie ihren Versicherten nicht vorschreiben wollen, welche Medikamente sie nehmen sollen.