Energie

Siemens streicht Stellen in den USA im Windkraftsektor

Beim Elektrokonzern Siemens stehen die Zeichen auf Sparen.

Die Firma will künftig vor allem im Management und in der Verwaltung Stellen streichen, wie das „Manager Magazin“ berichtet. Sicher ist bereits, dass wegen einer Auftragsflaute für Windkraftanlagen in den USA 615 von 1.650 Stellen in der Sparte wegfallen. Dies betreffe die Fertigungsstandorte in Fort Madison und Hutchinson, sagte ein Sprecher des DAX-Konzerns. Die Mitarbeiter sollen Abfindungspakete erhalten.

Laut „Manager Magazin“ ist auf der Vorstandssitzung am 10. September das Sparprogramm festgelegt worden. Ergebnisse sollen auf einem Treffen der Siemens-Führungskräfte Anfang Oktober in Berlin dargelegt würden. Siemens hatte nach der Vorlage enttäuschender Quartalszahlen Ende Juli angekündigt, die Kosten senken und die Produktivität und Effizienz steigern zu wollen. Der Hintergrund für die Arbeitsplatz-Streichungen Ende des Jahres sind auslaufende Steuervergünstigungen für Windkraftprojekte. Zudem nannte die Firma einen Trend zu Gaskraftwerken infolge niedriger Gaspreise. So kündigte das Unternehmen an, in Sherman im US-Bundesstaat Texas ein Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerk zu errichten.