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6Wunderkinder: Berliner Startup stellt ein Kernprodukt ein ++ Benzin: ADAC: Tankstellen verlangen Rekordpreise ++ Gesundheit: Kritik an Untersuchungen mit Herzkatheter ++ Opel: Bank legt GM Trennung vom deutschen Autobauer nahe

Berliner Startup stellt ein Kernprodukt ein

Sie wollten Projektmanagement erneuern, als sie 2010 starteten, jetzt stellt 6Wunderkinder aus Berlin die Arbeit am größeren seiner beiden Software-Projekte ein. Der Grund unter anderem: Programmfehler und Probleme bei der Nutzung. Das Unternehmen aus Mitte hatte im vergangenen Jahr 4,2 Millionen Dollar (3,3 Millionen Euro) von Atomico, der Investmentfirma des Skype-Gründers Niklas Zennströms, bekommen.

ADAC: Tankstellen verlangen Rekordpreise

Der Benzinpreis hat ein Allzeithoch erreicht. Zuletzt kostete ein Liter Super E10 im Schnitt 1,697 Euro, wie der ADAC meldete. Damit erhöhten die Tankstellen den Preis binnen zwei Tagen um fast drei Cent. der teuerste Tag war bisher der 24. August mit 1,696 Euro. Ein Liter Diesel kostete zuletzt im Mittel 1,545 Euro, 2,5 Cent mehr als zwei Tage zuvor.Ein Sprecher des Autoklubs bezeichnete die Preise als "deutlich überhöht".

Kritik an Untersuchungen mit Herzkatheter

Bei Patienten in Deutschland werden laut einer AOK-Erhebung besonders viele Herzkatheter-Untersuchungen gemacht - obwohl es bei fast bei jedem zehnten zu Problemen kommt. Mit 880.000 solcher Untersuchungen 2010 für jeweils 1250 Euro liegt Deutschland laut AOK-Vorstand Uwe Deh im deutschsprachigen Raum an der Spitze. Allein die Zahl der besonders komplizierten Linksherzkatheter-Eingriffe pro Millionen Einwohner lag 70 Prozent höher als in Österreich und 98 Prozent höher als in der Schweiz.

Bank legt GM Trennung vom deutschen Autobauer nahe

US-Autokonzern General Motors soll sich nach einer Analyse der US-Investmentbank Morgan Stanley von Opel trennen. Das sei auch für den deutschen Autobauer das Beste, heißt es in der 37 Seiten langen Studie "Leben ohne Opel". Opel habe in den vergangenen zwölf Jahren 16 Milliarden Dollar (12,6 Milliarden Euro) verbrannt, schreiben die Autoren. Und sie vermuten: "Die Verluste in den kommenden zwölf Jahren könnten sogar noch höher ausfallen."