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IhrPlatz: Mitarbeiter bekommen Platz in Transfergesellschaft ++ Studio Babelsberg: Konzern weist überraschend Gewinn für 2011 aus ++ Siemens: Klage in Frankreich wegen Vergabe von U-Bahn-Auftrag

Mitarbeiter bekommen Platz in Transfergesellschaft

IhrPlatz-Insolvenzverwalter Werner Schneider bietet mehr als 1400 Mitarbeitern der Schlecker-Tochter vom 10. September an einen Platz in einer Transfergesellschaft an. Wer dorthin wechselt, bekommt für einen Zeitraum von sechs Monaten 80 Prozent des bisherigen Nettogehaltes sowie Weiterbildungsangebote. . 1033 geringfügig Beschäftigte könnten wegen gesetzlicher Bestimmungen nicht in die Transfergesellschaft wechseln. Mit der Drogeriekette Rossmann, die 108 Filialen übernehme, hat Schneider vereinbart, die rund 1140 Mitarbeiter dieser Märkte zu beschäftigen. Zuletzt arbeiteten gut 4000 Menschen bei IhrPlatz. Die Kette war in den Sog der Schlecker-Insolvenz geraten.

Konzern weist überraschend Gewinn für 2011 aus

Entgegen einer Verlustwarnung hat das Filmstudio Babelsberg sein Geschäftsjahr 2011 wegen internationaler Großproduktionen mit einem Gewinn von 535.000 (Vorjahr 422.000) Euro abgeschlossen. Das Filmstudio setzte 43,9 (Vorjahr 57,5) Millionen Euro um. Zwei Jahre zuvor hatte das Studio einen Verlust von 2,1 Millionen Euro verbucht. Eine Dividende ist nicht vorgesehen, das Geld soll in die Rücklagen fließen, um das Unternehmen zu stärken. Im ersten Halbjahr seien trotz Verhandlungen über internationale Filmprojekte noch keine großen Produktionen gewonnen worden, berichtete der Vorstand auf der Hauptversammlung. Gleichwohl sei die Großproduktion "Die Schöne und das Biest" mit Gerard Depardieu in Vorbereitung.

Klage in Frankreich wegen Vergabe von U-Bahn-Auftrag

Im Streit um einen U-Bahn-Auftrag in der nordfranzösischen Stadt Lille ist Siemens vor Gericht gezogen. Der Ablauf der Auftragsvergabe solle juristisch überprüft werden, sagte ein Siemens-Sprecher. Man wolle sicherstellen, "dass der Vergabeprozess fair und transparent abgelaufen ist". Den Zuschlag für das auf 266,4 Millionen Euro geschätzte U-Bahn-Projekt hatte im Mai das französische Unternehmen Alstom erhalten, das sich gegen Siemens und die kanadische Bombardier-Gruppe durchgesetzt hatte.