Banken

Bearbeitungsgebühren für Konsumkredite sind unzulässig

Bearbeitungsgebühren für Verbraucherkredite, wie sie viele Banken und Sparkassen verlangen, sind einem Urteil des Oberlandesgerichts Dresden zufolge nicht zulässig.

- Verbraucher sollten daher zu viel gezahlte Bearbeitungsgebühren zurückfordern, erklärte die Verbraucherzentrale Sachsen am Freitag. Sie rechnet damit, dass auf Banken und Sparkassen hohe Rückforderungsansprüche zukommen (Az.: 8 U 662/11). Banken und Sparkassen verlangen die Bearbeitungsgebühren zusätzlich zu den Zinsen. Sie begründen dies mit ihrem Beratungsaufwand und der Prüfung der Kreditwürdigkeit des Kunden. In dem entschiedenen Fall berechnete die Sparkasse Chemnitz zwei Prozent des Kreditbetrags. Dies erklärte das Gericht für unzulässig. Da die beklagte Sparkasse ihre Revision vor dem Bundesgerichtshof zurücknahm, ist das Urteil rechtskräftig, wie die Verbraucherzentrale Sachsen mitteilte.