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Facebook: US-Behörde genehmigt Übernahme von Fotodienst ++ Baden-Württemberg: Ex-Ministerpräsident ließ Festplatte löschen

US-Behörde genehmigt Übernahme von Fotodienst

Facebook darf den Fotodienst Instagram übernehmen. Die zuständige US-Wettbewerbsbehörde FTC gab das Geschäft frei. Das Soziale Netzwerk hatte den Instagram-Kauf im April angekündigt - vor dem eigenen Börsengang im Mai. Als Kaufpreis für den Dienst mit über 30 Millionen Nutzern waren rund eine Milliarde Dollar (800 Millionen Euro) vereinbart. Die Instagram-Gründer werden nun allerdings Abstriche machen müssen: Sie erhalten 300 Millionen Dollar in bar, den Rest in 23 Millionen Facebook-Aktien. Die Papiere wurden im April mit rund 30 Dollar das Stück bewertet. Mittlerweile kostet ein Papier aber nur gut 19 Dollar - womit der Kauf derzeit rund 740 Millionen Dollar einbrächte. Der Abschluss des Geschäfts steht allerdings noch aus.

Ex-Ministerpräsident ließ Festplatte löschen

Baden-Württembergs Ex-Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) hat bei seinem Auszug aus der Regierungszentrale im Frühjahr 2011 die Festplatte seines Computers vernichten lassen. Das Staatsministerium will den Vorgang prüfen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Mappus schon seit längerem wegen des Vorwurfs der Untreue. Er hatte Ende 2010 den Rückkauf von Aktien des Energiekonzerns EnBW vom französischen Energiekonzern EdF am Landtag vorbei eingefädelt. Das Land hatte einen möglicherweise überhöhten Preis von 4,7 Milliarden Euro gezahlt. Die Anwälte von Mappus nannten laut "Stuttgarter Zeitung" das Vorgehen ihres Mandanten eine übliche Verfahrensweise. Auf dem Datenspeicher seien vor allem zahlreiche CDU-Dateien und private Dateien gewesen.