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Energiewende: Regierung zahlt nicht für neue Kohle-Kraftwerke ++ Gamescom: 275.000 Besucher auf der Computerspielmesse ++ Patentkrieg: Google-Tochter Motorola klagt gegen Apple

Regierung zahlt nicht für neue Kohle-Kraftwerke

Die deutschen Stromkonzerne müssen offenbar schneller als gedacht auf erneuerbare Energien umsatteln. Wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtete, will die Bundesregierung den Neubau von effizienten Kohle- und Gaskraftwerken nicht wie ursprünglich geplant bezuschussen. Das Kraftwerksförderprogramm werde "nicht weiterverfolgt", antwortete das Bundeswirtschaftsministerium dem Bericht zufolge auf eine Anfrage des Grünen-Energieexperten Oliver Krischer. Dieser begrüßt das Förder-Aus als "Ende eines Holzwegs". Die Bundesregierung hatte das Förderprogramm in Höhe von rund einer halben Milliarde Euro im Sommer vergangenen Jahres beschlossen, um mögliche Versorgungslücken zu schließen, die durch den bis zum Jahr 2022 anvisierten Atomausstieg entstehen könnten. Das Subventionsprogramm sah vor, den Bau von Kohle- und Gaskraftwerken mit bis zu 15 Prozent zu bezuschussen.

275.000 Besucher auf der Computerspielmesse

Die Computerspielemesse Gamescom in Köln hat nur knapp einen Besucherrekord verpasst. "Mit etwas mehr als 275.000 Menschen haben wir nahezu die Zahl des Vorjahres erreicht", sagte Franko Fischer von der Kölner Messe am Sonntag. Insgesamt fünf Tage lang präsentierten mehr als 600 Aussteller aus 40 Ländern ihre neuen Spiele und Entwicklungen auf der nach Veranstalterangaben weltweit größten Messe für interaktive Unterhaltung. Der Handel sieht sie als wichtigen Indikator dafür, was im wichtigen Weihnachtsgeschäft bei den Verbrauchern Erfolg haben könnteParallel zur Messe diskutierten Branchenvertreter und Politiker über Jugendschutz und Urheberrecht. Mit Nintendo und Microsoft hatten zwei namhafte Anbieter für die Gamescom abgesagt.

Google-Tochter Motorola klagt gegen Apple

Google spitzt mit einer Klage gegen Apple den Patentkrieg in der Mobilfunk-Branche zu. Die neue Google-Tochter Motorola reichte eine weitere Klage gegen den iPhone-Anbieter bei der US-Handelskommission ITC ein, wie ein Motorola-Sprecher der Finanznachrichtenagentur Bloomberg am Freitag bestätigte. Es gehe um sieben Patente unter anderem für E-Mail-Benachrichtigungen und die Videoabspiel-Funktion. Im Visier stehen das iPhone, das iPad-Tablet und die Mac-Computer. Es ist der erste große Vorstoß von Motorola im Patentkrieg, seit der Handy-Hersteller zu dem Internet-Konzern gehört. Google hatte Motorola für 12,5 Milliarden Dollar gekauft