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Verhütungsmittel: Bayer klagt gegen irischen Konkurrenten ++ Iran-Geschäft: US-Behörden durchleuchten die Deutsche Bank ++ Anschluss gestört: Zehntausende Alice-Kunden bekommen keine Mails ++ Versandhandel: Neckermann.de findet keinen Investor ++ Herzinfarkt: Pernod-Chef Patrick Ricard stirbt mit 67

Bayer klagt gegen irischen Konkurrenten

Der Pharmakonzern Bayer verklagt den irischen Arzneimittelhersteller Warner Chilcott wegen angeblicher Patentverletzung. Bayer habe in den USA eine Klage eingereicht, teilte Warner Chilcott mit. Bayer werfe Warner vor, mit dem oralen Verhütungsmittel Lo Loestrin FE die Patentrechte verletzt zu haben. Bayer fordere einen Verkaufsstopp des Produkts und Schadenersatz.

US-Behörden durchleuchten die Deutsche Bank

US-Aufsichtsbehörden ermitteln gegen die Deutsche Bank und andere internationale Geldinstitute wegen eines möglichen Verstoßes gegen die Sanktionen gegen den Iran und andere Staaten. Die Untersuchung sei in der Anfangsphase, berichtete die "New York Times". Ein Sprecher der Deutschen Bank sagte, das Institut habe 2007 beschlossen, keine neuen Geschäftsbeziehungen mit Kunden in Syrien, Nordkorea, dem Iran oder dem Sudan einzugehen.

Zehntausende Alice-Kunden bekommen keine Mails

Mehrere Zehntausend Kunden des Internet-Providers O2 müssen seit Tagen auf E-Mails verzichten. Die Probleme dauerten bereits seit Mittwoch, bestätigte ein Sprecher des spanischen Telefónica-Konzerns, zu dem O2 gehört. Die Kunden mit den Alice-Tarifen, die unter der Telefónica-Marke O2 vertrieben werden, können weder Mails verschicken noch empfangen. An der Lösung werde mit Hochdruck gearbeitet.

Neckermann.de findet keinen Investor

Dem insolventen Versandhändler Neckermann läuft bei der Investorensuche die Zeit davon. "Ohne einen Investor ist bei Neckermann.de im Herbst Schluss", sagte Geschäftsführer Henning Koopmann der "Wirtschaftswoche". Zwar hätte sich das Geschäft stabilisiert, aber "aus eigener Kraft können wir es nicht schaffen". Neckermann (2400 Arbeitsplätze) hatte im Juli Insolvenz angemeldet.

Pernod-Chef Patrick Ricard stirbt mit 67

Patrick Ricard, der Chef des zweitgrößten Spirituosenkonzerns der Welt, Pernod Ricard, ist tot. Er erlag im Alter von 67 Jahren einem Herzinfarkt. Er war der Sohn von Paul Ricard, der die für ihren Anisschnaps bekannte Firma gegründet hatte. Zu den Marken des Konzerns gehören unter anderem Absolut Vodka, Mumm-Sekt und der Rum Havana Club.