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Reserven in der Rentenkasse

Streit Im Streit über die Rentenpolitik will der Sozialflügel der Unions-Fraktion im Bundestag daran festhalten, den Beitragssatz zur Rentenversicherung 2013 zu senken. Der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Fraktion, Karl Schiewerling, stellte sich gegen Pläne auch aus Unions-geführten Landesregierungen, lieber die Reserven der Rentenkassen mit den einnahmen weiter zu erhöhen. Zum Jahresende werden die Rentenkassen mehr als 28 Milliarden Euro zurückgelegt haben. „Wir können das Geld nach den Kriterien der Rentenversicherung gar nicht am Kapitalmarkt unterbringen“, sagte Schiewerling. Angesichts der geringen Zinsen für kurzfristiges Termingeld sei die Anlage mit einem Kaufkraftverlust verbunden. Daher sei es richtig, den Beitragssatz von 19,6 auf 19,0 Prozent zu senken. Die Deutsche Rentenversicherung Bund kann ihre Rücklagen nach eigenen Angaben nicht gewinnbringend anlegen.