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WirtschaftsNews II

E.on: Gewinn steigt dank neuer Verträge mit Gazprom ++ Google: Internetkonzern streicht Stellen bei der Handytochter ++ Deutsche Wohnen: Betriebsergebnis steigt im ersten Halbjahr kräftig ++ Jaguar: Neuer Sportwagen soll BMW und Porsche Kunden abjagen

Gewinn steigt dank neuer Verträge mit Gazprom

Für den Energieversorger E.on geht es nach den Belastungen durch die Atomwende in Deutschland im vergangenen Jahr wieder deutlich bergauf. Der größte deutsche Energieerzeuger profitiert besonders von verbesserten Konditionen für den Gasbezug. E.on hat die Verträge mit dem staatlichen russischen Konzern Gazprom Anfang Juli erneuert. Der um Sondereffekte bereinigte Überschuss stieg im ersten Halbjahr auf 3,313 (Vorjahreszeitraum 0,933) Milliarden Euro. Der Umsatz legte um 23 Prozent auf 65,4 Milliarden Euro.

Internetkonzern streicht Stellen bei der Handytochter

Der US-Internetkonzern Google greift bei seinem neuen Tochterunternehmen Motorola durch. 4000 Stellen und damit rund jeder fünfte Arbeitsplatz beim US-Handyhersteller fallen weg. Ein Drittel der 90 Standorte werden zusammengelegt oder geschlossen. Ob auch in Deutschland Angestellte betroffen sind, wurde zunächst nicht bekannt. Die Umstrukturierung bei Motorola kostet Google 275 Millionen Dollar (223 Millionen Euro). Google hatte Motorola für rund 12,5 Milliarden Dollar im Mai gekauft und damit auch Zugang zu den mehr als 17.000 Patenten des Unternehmens.

Betriebsergebnis steigt im ersten Halbjahr kräftig

Beim Immobilienkonzern Deutsche Wohnen läuft das Geschäft offenbar. Für das erste Halbjahr haben die Berliner ein operatives Ergebnis von 32,8 Millionen Euro ausgewiesen, 15 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Deutschen Wohnen gehören insgesamt mehr als 49.000 Wohnungen vor allem in Frankfurt/Main und Berlin, unter anderem die Gropiusstadt und die Hufeisensiedlung. Zuletzt übernahm das Unternehmen die BauBeCon-Bestände von der britischen Barclays Bank. Deutsche Wohnen gehört zu den aggressivsten Käufern am Markt. Seit Jahresbeginn erwarb der Konzern rund 25.000 Wohnungen. In den nächsten Tagen sollen es weitere 10.000 sein.

Neuer Sportwagen soll BMW und Porsche Kunden abjagen

Jaguar zeigt auf dem Pariser Autosalon Anfang Oktober die Serienversion des F-Type. Der kleine Sportwagen soll den legendären E-Type beerben und kommt den Herstellerangaben nach Mitte 2013 zunächst als Roadster in den Handel. Mindestens eine Variante des F-Type soll in weniger als fünf Sekunden auf 100 km/h beschleunigen und mehr als 300 km/h schnell sein. Konkurrenten sind Porsche Boxster, BMW Z4 und Mercedes SLK.