Kino

Französische Komödie bringt Senator überraschenden Schub

Schon im vergangenen Jahr ist es für Senator Entertainment wegen eines einzigen Films recht gut gelaufen: The King's Speech schob Umsatz und Gewinn kräftig an.

- Und auch in diesem Jahr hat die Berliner Filmverleih und -produktionsfirma mit einem Film Glück gehabt: Die französische Komödie Ziemlich beste Freunde lief im ersten Halbjahr sehr erfolgreich in deutschen Kinos. 8,5 Millionen Besucher wollten den Film über den nordafrikanischen Einwanderer, der einen sehr reichen Franzosen pflegen soll, der vom Hals an abwärts gelähmt ist.

Senator-Vorstand Helge Sasse freute sich auf der Hauptversammlung des Unternehmens: "Bei Ziemlich beste Freunde hatten wir den richtigen Riecher. Wir hoffen natürlich, dass wir den positiven Trend bei unserer Filmauswahl fortsetzen können." Im ersten Halbjahr setzte Senator dank der Komödie nach vorläufigen Zahlen rund 26 Millionen Euro um, ein Jahr zuvor waren es 13, 1 Millionen Euro. Damit hat das Unternehmen nach sechs Monaten fast den Gesamtumsatz des Vorjahres von 28,1 Millionen Euro erreicht.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern wird im ersten Halbjahr voraussichtlich fünf (Vorjahreszeitraum 0,8) Millionen Euro betragen, 2011 waren es insgesamt 0,9 Millionen Euro. Für die zweite Hälfte 2012 ist Senator zuversichtlich: Ziemlich beste Freunde kommt als DVD auf den Markt.