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Musikindustrie: Umsatz mit Downloads steigt um 32 Prozent ++ Air Berlin: Weniger Passagiere steigen in die Maschinen ++ Amazon: Onlinehändler lässt bei Facebook spielen

Umsatz mit Downloads steigt um 32 Prozent

Das Geschäft mit digitaler Musik über Downloadportale im Internet beschert der Musikindustrie in Deutschland wachsende Umsätze. Inzwischen werde hierzulande fast jeder fünfte Euro aus den Musikverkäufen digital erwirtschaftet, sagte Florian Drücke, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Musikindustrie. Im ersten Halbjahr legte der Umsatz mit Downloads im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 32 Prozent zu. Der Anteil der Downloads am Gesamtmusikverkauf stieg von 14,4 auf 19,3 Prozent. Mehr als die Hälfte der Download-Umsätze machten Alben aus. Die von Media Control/GfK erhobenen Daten enthielten allerdings nicht die Einnahmen aus Streaming-Diensten, die 2011 zwei Prozent der Umsätze ausgemacht haben.

Weniger Passagiere steigen in die Maschinen

Air Berlin, Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft, hat im Juli 3,58 Millionen Passagiere transportiert, 5,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die Auslastung lag mit 83,73 Prozent leicht unter dem Vorjahreswert (84,45 Prozent). Die Fluggesellschaft hat sich einen Schrumpfkurs verordnet, um aus den roten Zahlen zu kommen. So verringerte das Unternehmen die Zahl der Flugziele, um sich auf die zu konzentrieren, die hohe Auslastung der maschinen garantieren. Dass es im Juli nicht voran ging, führt das Unternehmen auf die Luftverkehrssteuer und die geplatzte Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens BER zurück.

Onlinehändler lässt bei Facebook spielen

Amazon, der größte Online-Einzelhändler der Welt Amazon ist jetzt auch Spieleentwickler. Die Amazon Game Studios stellten ihr erstes Computerspiel vor. Bei "Living Classics" müssen Gegenstände in Szenen aus Büchern wie "Alice in Wunderland" oder "Der Zauberer von Oz" entdeckt werden. Das Spiel ist kostenlos und kann über die entsprechende Plattform des Online-Netzwerks Facebook gespielt werden. Amazon baut neben seinem anfänglichen Kerngeschäft konsequent das Angebot an digitalen Inhalten aus und verkauft auch unter der Marke Kindle eigene E-Book-Reader und Tablet-Computer.