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Puma: Erstes kompostierbares T-Shirt kommt 2013 ++ Reise-Branche: Nur noch in Griechenland ist was zu finden ++ Universal Music: Musikkonzern will Kylie Minogue verkaufen ++ Yahoo: Stellenabbau kostet bis zu 200 Millionen Euro

Erstes kompostierbares T-Shirt kommt 2013

Der Sportartikelhersteller Puma will im kommenden Jahr als erstes Unternehmen kompostierbare Trikots auf den Markt bringen. "2013 werden wir die ersten Produkte anbieten, die komplett biologisch abbaubar sind", sagte Puma-Chef Franz Koch der "Wirtschaftswoche". Auch bei Verpackungen will Puma demnach auf Nachhaltigkeit setzen und konventionelle Schuhkartons durch Öko-Stoffbeutel ersetzen. "Bis Jahresende wollen wir weltweit 80 Prozent unserer Schuhe in sogenannten "Clever Little Bags" verkaufen", kündigte Koch an.

Nur noch in Griechenland ist was zu finden

5 Prozent Wachstum erwartet die Deutsche Reisebranche in diesem Jahr - und damit mehr als im Januar prognostiziert, sagte der Präsident des Deutschen Reiseverbands (DRV), Jürgen Büchy, sagte der "Südwest Presse". Noch zu Jahresbeginn hatte er nur drei Prozent erwartet. Büchy nannte die anvisierten fünf Prozent einen großen Erfolg, auch weil es 2011 mit knapp zehn Prozent ein starkes Wachstum gegeben hatte. Kurzfristig ist laut DRV für Urlauber in diesem Sommer nicht mehr viel zu bekommen - außer in Griechenland.

Musikkonzern will Kylie Minogue verkaufen

Der weltgrößte Musikkonzern Universal Music will die Übernahme des britischen Konkurrenten EMI mit massiven Verkäufen von Unternehmensteilen retten. Universal sei bereit, etwa zwei Drittel des EMI-Geschäfts in Europa abzugeben, um die Zustimmung der Brüsseler Wettbewerbshüter zu bekommen. Unter anderem soll das Label Parlophone verkauft werden, das populäre Musiker wie Coldplay, Kylie Minogue oder die Gorillaz unter Vertrag hat. Universal Music will EMI für rund 1,2 Milliarden Pfund (gut 1,5 Mrd Euro) kaufen.

Stellenabbau kostet bis zu 200 Millionen Euro

Der massive Stellenabbau wird für den schwächelnden Internet-Konzern Yahoo deutlich teurer als gedacht. Das Unternehmen rechnet jetzt mit Kosten von 170 bis 200 Millionen Dollar vor Steuern, wie aus am Wochenende veröffentlichten Unterlagen bei der Börsenaufsicht SEC hervorgeht. Im April hatte Yahoo noch Belastungen von 125 bis 145 Millionen Dollar veranschlagt. Der seit Jahren kriselnde Online-Pionier streicht 2000 von zuvor 14 000 Arbeitsplätzen.