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Justiz: Behinderter scheitert mit Klage gegen Bayer Pharma ++ Fiskus: VW weist Kritik nach Porsche-Deal zurück

Behinderter scheitert mit Klage gegen Bayer Pharma

Das Berliner Landgericht hat die Klage eines Behinderten gegen die Bayer Pharma AG wegen Missbildungen durch das Hormonpräparat Duogynon abgewiesen. Der Lehrer, dessen Mutter während der Schwangerschaft Duogynon genommen hatte und der 1976 mit schweren Missbildungen der Blase und Harnröhre geboren wurde, hatte 50.000 Euro Schmerzensgeld und Schadenersatz gefordert. Das Gericht wies die Klage am Donnerstag zurück. In der mündlichen Verhandlung erklärte es, die Ansprüche seien verjährt. Ob das bis 1980 als Schwangerschaftstest verwendete Duogynon tatsächlich die Behinderung verursacht hat, spielte im Prozess keine Rolle.

VW weist Kritik nach Porsche-Deal zurück

Mit aller Schärfe hat VW auf die Kritik von FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle am Ausnutzen von Steuerschlupflöchern beim Porsche-Deal reagiert. "Wir haben nicht das geringste Verständnis für die Äußerungen von Herrn Rainer Brüderle im Zusammenhang mit angeblich entgangenen Steuerzahlungen bei der Schaffung des integrierten Automobilkonzerns", empörte sich VW-Konzernsprecher Stephan Grühsem. "Jetzt von Steuertricks und Nachsicht der Finanzämter zu sprechen ist Populismus in Reinkultur", sagte Grühsem. Durch die beschleunigte Integration Porsches in den Wolfsburger Autokonzern fielen Steuern in Höhe von mehr als 100 Millionen Euro an.