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Mobilfunk: Telefonate im EU-Ausland werden preiswerter ++ Übernahme: Belgische Brauerei kauft Hersteller von Corona-Bier ++ Frankreich: Urteil gegen Skandalbanker Kerviel fällt im Oktober ++ Quelle-Erbin: Schickedanz-Klage wird im Dezember verhandelt

Telefonate im EU-Ausland werden preiswerter

Rechtzeitig zum Beginn der Sommerferien werden Handy-Telefonate im EU-Ausland billiger. Ab Sonntag dürfen die Telekommunikationskonzerne ihren Kunden dafür höchstens 29 Cent pro Minute plus Mehrwertsteuer in Rechnung stellen, sechs Cent weniger als bisher. Für ankommende Anrufe dürfen höchstens acht Cent pro Minute plus Mehrwertsteuer berechnet werden, drei Cent weniger als bisher.

Belgische Brauerei kauft Hersteller von Corona-Bier

Der weltgrößte Brauereikonzern AB Inbev hat den mexikanischen Hersteller der Biermarke Corona übernommen. AB Inbev zahlt für die Übernahme der zweiten Hälfte der Anteile an Grupo Modelo insgesamt 20,1 Milliarden Dollar (16,2 Milliarden Euro). Die belgische Brauerei hielt bereits 50 Prozent an dem mexikanischen Unternehmen. Zu AB Inbev gehört neben Budweiser und Stella Artois auch das in Bremen gebraute Beck's.

Urteil gegen Skandalbanker Kerviel fällt im Oktober

Nach vier Wochen ist am Donnerstagabend in Paris der Berufungsprozess gegen den französischen Skandalbanker Jérôme Kerviel zu Ende gegangen. Richterin Mireille Filippini kündigte das Urteil gegen den 35-Jährigen, der der Großbank Société Générale einen Milliardenverlust zugefügt hatte, für den 24. Oktober an. In seinem Schlusswort entschuldigte sich Kerviel bei den Angestellten der Bank. Die Verteidigung fordert Freispruch, die Staatsanwaltschaft eine fünf Jahre Haft ohne Bewährung.

Schickedanz-Klage wird im Dezember verhandelt

Der Prozess um die Milliardenklage von Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz gegen das Bankhaus Sal. Oppenheim und den Immobilienentwickler Josef Esch soll im Dezember beginnen. Als erster Verhandlungstermin am Kölner Landgericht sei der 18. Dezember vorgesehen, sagte ein Gerichtssprecher. Der Streitwert betrage 1,9 Milliarden Euro. Schickedanz hatte sich durch die Insolvenz von Arcandor fast ihr gesamtes Vermögen verloren.