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Netzwerk: Facebook ermöglicht Nutzern Änderung von Einträgen ++ Auto: Opel-Mutter GM ruft Fahrzeuge zurück ++ Finanzen: Moody's senkt Bonitätsnote für Deutsche Postbank ++ Urteil: Dämpfer für Apple in Patentstreit mit Google

Facebook ermöglicht Nutzern Änderung von Einträgen

Das soziale Internet-Netzwerk Facebook ermöglicht seinen Nutzern künftig die Korrektur von Einträgen. Wie das Unternehmen aus Kalifornien am Freitag mitteilte, haben die mehr als 900 Millionen Facebook-Mitglieder damit eine Alternative zum schlichten Löschen von Einträgen, bei denen peinliche Fehler unterlaufen sind. Unbemerkt bleiben die Änderungen allerdings nicht: Laut Facebook-Sprecherin Johanna Peace wird mit der neuen Funktion der Verlauf der Änderungen zugänglich sein, "damit die Menschen, die einen Kommentar abgeben möchten, den gesamten Zusammenhang des Gesprächs sehen können".

Opel-Mutter GM ruft Fahrzeuge zurück

475.000 Autos vom Typ Chevrolet Cruze werden von Opel-Mutter General Motors (GM) in die Werkstätten zurückrufen. Es bestehe die Gefahr eines Motorbrandes bei diesem Pkw-Modell, teilte der US-Autobauer am Wochende mit. Betroffen von der Aktion seien Fahrzeuge in den USA, in Kanada und in Israel, die zwischen September 2010 und Mai 2012 hergestellt worden seien. Verletzungen oder Unfälle durch das technische Problem seien dem Konzern nicht bekannt, teilte GM weiter mit.

Moody's senkt Bonitätsnote für Deutsche Postbank

Die Ratingagentur Moody's hat der Deutschen Postbank eine schlechtere Bonitätsnote verpasst. Die Bewertung sei auf A2 von zuvor A1 gesenkt worden, teilte die Agentur mit. Der Ausblick sei stabil. Am Donnerstag hatte die Agentur das Langfristrating der Deutschen Bank auf A2 von zuvor AA3 herabgesetzt. Moody's schaut derzeit mit Sorge auf die internationalen Großbanken. Unberechenbare Kapitalmärkte und eine lahmende Wirtschaft in Europa und den USA machen den Geldhäusern zu schaffen.

Dämpfer für Apple in Patentstreit mit Google

Ein US-Richter hat einen Schlussstrich unter den Smartphone-Patentstreit zwischen Apple und Google gezogen. Apple könne keine einstweilige Verfügung gegen die Google-Handy-Tochter Motorola Mobility erwirken, befand Bundesrichter Richard Posner. Die Klagen könnten auch nicht wieder vor Gericht gebracht werden. Für Apple bedeutet das einen Rückschlag im weltweiten Patentkrieg der Smartphone- und Tablet-Branche. Der US-Konzern hatte sich einen Vorteil gegenüber dem Android-Betriebssystem von Google erhofft.