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Griechenlands neue Regierung

Bleiben Zwei Tage nach der Parlamentswahl in Griechenland stehen alle Zeichen auf rasche Regierungsbildung. Nach Informationen des staatlichen Fernsehens ist sie für diesen Mittwochnachmittag geplant. Neuer Ministerpräsident wird demnach der Parteivorsitzende der konservativen Nea Dimokratia (ND), Antonis Samaras. Die Partei koaliert dabei mit der sozialistischen Pasok und der Demokratischen Linken (Dimar). Sie sprechen sich für Reformen und den Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone aus. Auf die drei Parteien entfallen 178 der 300 Parlamentssitze.

Sparen Alle drei Parteien wollen nach einer Regierungsbildung die internationalen Geldgeber davon überzeugen, die miteinander vereinbarten Sparauflagen um zwei Jahre zu strecken. Der Vorschlag stammt von den Sozialisten.

Verhandeln Angesichts einer verschlechterten Wirtschaftslage in Griechenland muss aus Sicht von EU-Diplomaten der mit den internationalen Geldgebern vereinbarte Hilfsvertrag geändert werden. Die schwere Rezession und der wochenlange Wahlkampf hätten das Land bei den Reformen gebremst, hieß es. Eine erste Debatte über die neue Lage nach den Wahlen ist am Donnerstagabend in Luxemburg beim Treffen der Euro-Finanzminister geplant.