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Microsoft: Software-Konzern will Netzwerk Yammer kaufen ++ Niederlande: Ratingagentur Moody's senkt Bonität von fünf Banken ++ Anlagebetrug: US-Finanzier Stanford wegen Anlagebetrugs verurteilt ++ TUI: Fernreisen werden im Winter teurer

Software-Konzern will Netzwerk Yammer kaufen

Microsoft steht offenbar erneut vor einem milliardenschweren Zukauf. Das soziale Business-Netzwerk Yammer habe der Übernahme durch Microsoft für mehr als eine Milliarde US-Dollar zugestimmt, heißt es. Yammer wird oft als "Facebook für den Arbeitsplatz" bezeichnet, es bietet die Möglichkeit, private soziale Netzwerke innerhalb von Unternehmen zu schaffen. 2011 hatte Microsoft den Videotelefoniedienst Skype für umgerechnet 6,7 Milliarden Euro übernommen.

Ratingagentur Moody's senkt Bonität von fünf Banken

Die Ratingagentur Moody's hat die Bewertungen für fünf niederländische Banken gesenkt. Das Unternehmen verwies auf die schwache niederländische Wirtschaft, sinkende Immobilienpreise und die Auswirkungen der Schuldenkrise. Demnach haben alle herabgestuften Banken umfangreiche Hypothekenbestände und sind stark darauf angewiesen, Gelder bei anderen Banken aufzubringen. Betroffen waren unter anderem die ING Groep NV und die ABN Amro Bank.

US-Finanzier Stanford wegen Anlagebetrugs verurteilt

110 Jahre lang muss der US-Finanzier Allen Stanford wegen milliardenschweren Anlagebetrugs in Haft. Damit verhängte das Gericht eine ähnlich drastische Strafe wie im Fall des Wall-Street-Betrügers Bernard Madoff, der 150 Jahre bekommen hatte. Der 62 Jahre alte Stanford aus Texas war bereits im März schuldig gesprochen worden, Tausende Anleger mit einem Schneeballsystem um ihre Ersparnisse gebracht zu haben. Es ging um mehr als sieben Millionen Dollar.

Fernreisen werden im Winter teurer

Deutschlands größter Touristikkonzern TUI nutzt eine höhere Nachfrage nach Fernreisen zu einer Preiserhöhung. Die Buchungen von Fernreisen seien im Vergleich zum Vorjahr um einen zweistelligen Prozentsatz gestiegen, so TUI-Deutschland-Chef Volker Böttcher. Er kündigte für die nächste Wintersaison im Schnitt zwei Prozent höhere Preise für Urlaube in weit entfernten Regionen an. Besonders stark sollen sich Asien-Urlaube verteuern.