Technikunternehmen

Aleo Solar kämpft um Stammwerk in der Uckermark

Die Untergangsstimmung in der deutschen Solarwirtschaft hält an.

- Die mehrheitlich zur Bosch-Gruppe gehörende Aleo Solar mit ihrem Stammwerk in Prenzlau kündigte die Firma an, ihr Werk in Spanien Ende 2012 zu schließen. Angesichts der schwierigen Lage sei die Auslastung des Werks in der Uckermark oberstes Ziel, sagte Vorstandschef York zu Putlitz. Die Branche leidet unter einem Preiskampf. Mehrere Unternehmen in Deutschland haben bereits Insolvenz angemeldet. Angesichts der Not wird jeder Hoffnungsschimmer aufgenommen. Am Dienstag vermeldete die US-Firma First Solar eine wachsende Nachfrage in Europa. Die Aktienkurse für Solarwerte wie SMA Solar und Solarworld stiegen prompt an. Für die zwei Werke von First Solar in Frankfurt (Oder) bedeutet das Auftragsplus zwar mehr Auslastung. Doch eine wirklich gute Nachricht war auch das nicht. Denn das Aus für den Standort hat die angeschlagene First Solar schon im April beschlossen. Nun machen die Werke mit ihren 1200 Beschäftigten erst Ende des Jahres dicht und nicht schon im Oktober. Ein Ende der Krise aber ist nicht in Sicht. Vor allem für die reinen Hersteller von Solarzellen wird es angesichts billigerer Konkurrenz eng